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Wünschen und bekommen – Heute: Eine Wohnung am See!

| Wünschen und Bekommen | 9. Dezember 2017

Ab heute gibt es eine weitere Rubrik: Wünschen und bekommen! Hier werde ich meine eigenen oder auch die erfüllten Wünsche anderer dokumentieren. Diese Rubrik soll Mut machen, zu wünschen und auch die eine oder Methode präsentieren, die dabei hilft, Wünsche wahr werden zu lassen.

Vor einigen Jahren traf ich einen wundervollen Mann. (Wie es dazu kam, werde ich später einmal hier aufschreiben). Er lebt in einer Stadt, in der ich vor vielen Jahren auch schon einmal wohnte, die mir aber nicht so gefallen hatte. Ich wäre zu diesem Zeitpunkt nicht auf die Idee gekommen, dort wohnen zu wollen.

Diesen Mann traf ich oft an einer wildromantischen Burgruine und wir gingen stundenlang im Wald spazieren. Dieser Wald lag oberhalb eines Sees und ich schaute oft hinunter und beobachtete die Segelboote auf dem See.

Eines Abends, es war Winter und es lag Schnee, schlug er vor, dass wir wieder an den See fahren könnten. Ich wollte schon oben zur Burgruine fahren, er lotste mich aber an einen Ort, den ich bis dahin noch nicht kannte. Er lag direkt unten am See. Es war dunkel, es war kalt – aber es war so romantisch, vor allem, als dann auch noch die Kirchenglocken läuteten.

Dieser Abendspaziergang am See weckte in mir den Wunsch, genau dort zu wohnen.

Das neue Jahr begann und es gab viele Veränderungen in meinem Leben. Meine Mutter wurde krank und starb, mein Sohn war aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und ich überlegte, meine Arbeit umzustellen. So dass ich nicht mehr so viel Platz zum leben benötigte, wie in den Jahren zuvor.

Im Sommer überlegte ich, ob ich nun in das Haus meiner verstorbenen Mutter oder an den See ziehen soll. Die erste Lösung wäre eine Verstandeslösung gewesen, die zweite ein Herzenswunsch.
Ich verbrachte in diesem Sommer viele Nachmittage unten am See, wo ich im Winter mit meinem Liebsten spazieren gegangen war.

Und dann wurde es konkreter. Ich hatte mich dazu entschlossen, meinem Herzen zu folgen und schaute mir deshalb die Immobilienseiten an. Und da war sie, die Wohnung, die ich mir wünschte. Sie war ein Stück oberhalb der Stelle, an der ich meinen Sommer verbrachte in einem alten Bergarbeiterhaus, das sehr romantisch aussah. Die Straße lag direkt an dem Berg auf dessen Höhe die Burgruine stand. Sie schien perfekt.

Aber sie war nicht mehr frei! Ich war verzweifelt.

Die Wohnungsverwalterin war optimistisch und sagte mir, dass sie schon etwas für mich finden würde. Ich war gar nicht optimistisch.

Trotzdem nahm ich Kontakt zum Hüter des Ortes auf, dem genius loci. Ich fragte ihn, ob ich etwas für ihn tun könne, denn bisher war meine Erfahrung, dass es immer etwas gibt, das wir für einen Ort tun können. Aber er lachte mich nur aus und sagte, er freue sich sehr, dass ich endlich hier sei, er hätte schon auf mich gewartet und er würde etwas für mich tun. Er würde mir eine Wohnung besorgen. Obwohl ich schon viele Gespräche dieser Art geführt hatte, war ich skeptisch.

Eine Woche später rief die Verwalterin mich an und schlug mir einen Besichtigungstermin für eine andere Wohnung vor.

Ich schaute mir bei Google-Earth die Gegend an und war entsetzt. Die Wohnung lag direkt neben einer Kläranlage! Und dann auch noch am anderen Ende des Ortes, wo ich eigentlich gar nicht hin wollte.

Ich fuhr trotzdem hin, weil ich mir dachte: Wenn ich einmal da bin, kann ich ja immer noch in meine Traumstraße umziehen.

Und ich stellte fest: Die Kläranlage war zwei Jahre zuvor verlegt worden!

Dann schaute ich mir die Wohnung an. Der Boden war weiß gekachelt. Das fand ich schon mal gut. Und es gab einen sehr großen Balkon. Auch das fand ich gut. Aber, sie hatte eine offene Küche! Und sie war teurer als ich geplant hatte. Und sie war am falschen Ende des Ortes!

Ich war schon wieder verzweifelt und überlegte, ob ich sie wirklich nehmen soll.

Und dann ging alles sehr schnell. Ich entschied mich für die Wohnung, renovierte sie und zog um.

Und stellte fest: Sie war doch meine Traumwohnung! Sie hatte sogar eine kleine Nische für mein Büro, die mir vorher gar nicht so aufgefallen war. Und die Miete war zwar höher, aber durch die Außendämmung zahle ich nicht so hohe Energiekosten. Und im Winter, wenn die Blätter von den Bäumen sind, kann ich sogar den See sehen!

Meine Erkenntnis daraus: Manchmal erkennt man nicht sofort, dass das, was das Universum liefert, auch wirklich das Gewünschte ist.

Wenn Du Dich auch für das Thema „Wünschen und bekommen“ interessierst, schau doch mal ins www.happiness-house.de, hier haben Michaela Merten und Pierre Franckh eine Coaching-Community aufgebaut, die sich genau damit beschäftigt.

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2 Antworten zu “Wünschen und bekommen – Heute: Eine Wohnung am See!”

  1. Eine wunderschöne Geschichte. Das macht Mut. Gab es denn auch ein Happyend mit dem Mann von der Burg?

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