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Geburtskomplikation äußert sich Jahre später in Form von Prüfungsangst

| Lebenshilfe | 12. Dezember 2017

Verblüffende Fälle aus der Praxis von Coach Andreas Winter

Wie gut eine Methode tatsächlich funktioniert, das zeigt sich immer auch daran, ob sie von jedem erfolgreich angewendet werden kann. Ein gutes Beispiel ist dafür der Fall eines meiner Mitarbeiter vor einigen Jahren.

Die vierzehnjährige Alina war gemeinsam mit ihrer Mutter zu uns ins Institut gekommen. Sowohl deren Beziehung zueinander, als auch das Verhalten des jungen Mädchens wirkten ganz normal.

Sie habe starke Prüfungsangst, so berichtete sie dann, besonders in Mathematik. Auch Nachhilfe hatte sie in der Vergangenheit erhalten, denn offenbar lag ihre Angst nicht darin begründet, dass sie an ihren Fähigkeiten zweifelte, sondern mehr in ihrem eigenen Erwartungsdruck.

Sie beschrieb es so, dass sie vor einer Prüfung das Gefühl hätte, ihr würde die Luft abgeschnürt. Als ob sie das unbewusst unterstreichen wollte, fasst sie sich während dieser Erzählung mit der Hand an den Hals.

Meinem Mitarbeiter fiel sofort auf, dass ihre Mutter erst kurz vorher von der Geburt des Mädchens erzählt hatte und dabei erwähnte, dass es die Nabelschnur mehrfach um den Hals geschlungen gehabt hatte.

Er stellte sofort einen Zusammenhang her und erklärte ihr, dass die Symptome sie eigentlich schützen sollten. Das war für sie wie ein Aha-Erlebnis. Im Anschluss daran nahm mein Mitarbeiter sie dann mit auf eine Reise in eine leichte Trance.

Hierbei haben die Klienten die Gelegenheit, die vorher gewonnene Erkenntnis zu vertiefen und das Ergebnis zu verinnerlichen. Wir nutzen so eine Entspannung, um ein traumatisches Erlebnis in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. In der Regel hat danach das, was der Betreffende erlebt hat, ab sofort keinen Einfluss mehr, weder auf der Verstandes- noch der Gefühlsebene.

Und tatsächlich: Alina, die bis dahin immer Fünfen in Mathe geschrieben hatte, kam nun mit ihrer ersten Drei nach Hause. Dabei hatte sie nicht besonders viel gelernt und das alles auch ganz ohne Nachhilfe. Die Blockade in ihrem Kopf war endlich aufgelöst worden, alleine durch die Erkenntnis.

Solche verblüffend einfachen Zusammenhänge prägen immer wieder meinen und den Alltag meiner Mitarbeiter. Seit ich als Pädagogik-Student im dritten Semester die für mich überraschende Erfahrung gemacht hatte, dass sich chronische Krankheiten durch eine Erkenntnis heilen lassen – ich hatte mich damals intensiv unter anderem mit den Ansätzen Alfred Adlers beschäftigt, der ja den Ursprung seelischer Probleme ebenfalls in der Kindheit ansiedelte, habe ich das viele Male in der Praxis wieder bestätigt bekommen.

Aktueller Buchtipp dazu:

Andreas Winter:
Heilen durch Erkenntnis: Die Intelligenz des Unterbewusstseins. Sich selbst und andere heilen
Mit Audio-CD, Taschenbuch, Mankau Verlag, 17,95 Euro

Diplompädagoge und Institutsleiter Andreas Winter hat in den letzten Jahren eine sehr individuelle und effektive Coaching-Methode entwickelt. Innerhalb kürzester Zeit entdeckt er im Rahmen seiner Analyse längst verschüttete Ursachen für Störungen, Ängste oder wieder kehrende psychische Probleme in der Gegenwart. Weil diese Patientengeschichten auch zum Nachdenken über das eigene Leben anregen, wollen wir sie hier regelmäßig veröffentlichen. (Die Namen und Daten der Betroffenen haben wir verändert.)

Andreas Winter Coaching
Bahnhofsplatz 2 · 
58644 Iserlohn
Telefon: +49 (0) 2371 9233520
www.powerscout.net

    

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