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Räucherkräuter-Lexikon – Buchstabe: A

| Räuchern | 16. Februar 2017

Heute beginnen wir hier mit einem Räucherkräuter-Lexikon. Monatlich wird dieses umfangreiche Werk ergänzt, wobei nicht nur heimische Kräuter, sondern auch duftende Harze und Hölzer mit ihrer Wirkungsweise beim Räuchern aufgeführt werden.
Grundsätzlich erfolgt jede Anwendung auf Verantwortung des Benutzers. Eine Räucherung erspart auch nicht den Weg zum Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten.

Ackergauchheil – Kraut
anagallis arvensis

Damit wir nicht ganz narrisch – oder zum Gauch werden, so war der Namen von Narren im Mittelalter, sollen wir den Gauchheil räuchern. Also diente er schon früh als Schutz- und Reinigungsräucherung, was die Bauern früher auch für Haus, Hof und Stall einsetzten. Außerdem soll der Ackergauchheil die Atmosphäre reinigen und entspannen was uns einen klaren Kopf verschafft, und die Spannung bei Gewittern abbaut. Aber er hilf uns auch, wenn es nach einem Streit dicke Luft gibt, und sorgt mit einer Räucherung dafür, dass mit der Entspannung auch wieder Friede einziehen kann.
Der Ackergauchheil ist ein Wetteranzeiger, denn er öffnet die Blüten nicht, wenn Regen ansteht.

Räuchern mit Ackergauchheil:

Sorgt für Entspannung und Gedankenklärung, entspannt die Luft bei Gewitter, verschafft Klarheit, Schutz vor negativen Einflüssen.

Ackerschachtelhalm/Zinnkraut
equisetum arvense

Wär hätte denn das dem Ackerschachtelhalm zugetraut, dass er sexuell anregend, ja gar lusterzeugend und potenzsteigernd ist, wenn man seinen Rauch einatmet. Nun, unsere Vorfahren müssen’s ja wissen. Sie nutzten das Zinnkraut auch als Tabakersatz.
Ackerschachtelhalm wirkt aber auch auf das Stirnchakra, beruhigt unser Innenleben und erleichtert die Innenschau. So kann es uns gelingen, alte Muster aufzulösen.

Räuchern mit Ackerschachtelhalm:

Alte Muster auflösen, hilft bei Angstzuständen, verschafft Beruhigung, zur Öffnung des `Dritten Auges`, sorgt für Entspannung und Gedankenklärung, geeignet zur Luststeigerung

Ahornblätter

Der Spitzahorn ist wohl die bekanntest Art bei uns und wird der Rune JERA zugeordnet. Ihr wird gutes Gelingen zugesagt, wobei Geduld auch ein wichtiger Faktor ist. Und auch beim Räuchern brauchen wir Geduld, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Räuchern mit Ahornblätter:

Kühlend, vertreibt böse Geister, abschwellend, hilft bei der Wunscherfüllung, körperliche Beruhigung bei nervösem Magen.

Ahornholz

Das weißlich bis gelbe Ahornholz wird nicht nur als schönes, sondern als gut zu bearbeitendes Drechselholz geschätzt.
Verräuchert werden die Blätter und das Holz, wobei jedes seinen eigenen Anwendungsbereich hat.

Räuchern mit Ahornholz:

Abend-Räucherung, denn es sorgt für Entspannung, Beruhigung und schafft innere Ruhe, führt uns zu Harmonie, Keltischer Baumkreis: 11. – 20. April und 14. bis 23. Oktober.

Rauchige Grüße sendet Euch
Euer Walter

Unser Autor Walter Siegl arbeitet seit 30 Jahren „energetisch“. Er trommelt, hält Rituale ab und seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiver mit dem Thema „Räuchern“. Inzwischen gibt er Seminare zum Thema und stellt selbst Räuchermischungen her.

Seinen Shop findet Ihr hier:  www.waldviertler-raeucherwerkstatt.at

 

    

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