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Räuchern an Imbolc – alte Traditionen werden wieder belebt

| Räuchern | 31. Januar 2017

Imbolc / Lichtmess (2. Februar)

Aus alten Zeiten stammt die Tradition des Räucherns – und dichter Rauch legt sich über die lange Vergangenheit. Viel wird darüber spekuliert, wie diese hohe Kunst wohl entstand. Doch eines ist sicher, alte Traditionen bahnen sich wieder ihren Weg in unsere Zeit, in unser Bewußtsein und Handeln. So wie sich immer mehr Menschen dem Räuchern gegenüber öffnen, so werden auch die Jahreszeitenfeste immer mehr belebt und aktiviert.

Nicht nur Fasching und Maibaumaufstellen sind populär, sondern auch die nicht so sensationellen Feste, wie das anstehende Imbolc – bekannter noch als Maria Lichtmeß.

Imbolc ist für mich ein Fest der Reinigung, des Erwachens und des Segnens, und dementsprechend habe ich auch meine Räuchermischung für diesen Festtag zusammengestellt. Imbolc findet für mich im Innen und Außen statt.

Zum Einsatz kommen bei mir heimische Pflanzen, die schon den Kelten heilig waren, wie beispielsweise die Fichte, der auch die Rune Kenaz zugeordnet wird, die wiederum auch Licht und Fackel bedeutet. Als Lebensbaum hat die Fichte natürlich eine starke Kraft, und ihr Harz eignet sich hervorragend zur Reinigung der häuslichen Räume, die früher im Winter nicht so oft gelüftet wurden. Neben anderen Pflanzen diente die Fichte in der Räucherung auch dazu, die Krankheitsdämonen aus dem Haus zu vertreiben. Unterstützend wirken dabei so kräftige Kräuter wie Wacholder, Thymian, Rosmarin, Schafgarbe, Alant und Beifuß.

Unsere Vorfahren segneten an diesem Tag die Kerzen, die ja einen mehr praktischen Stellenwert in ihrem Leben hatten. Auch diese Lichtbringer werden abgeräuchert, denn viele der reinigend Pflanzen sind auch zum Segnen geeignet.

Viel könnte noch über dieses Lichtfest geschrieben werden, doch will ich mich auf das Räuchern konzentrieren und nicht so sehr in die Tiefe diese Festes vorstoßen, was vielleicht an anderer Stelle besser angebracht wäre.

Räuchern mit heimischen Pflanzen:
Hier die Pflanzen und Kräuter, die in meiner Imbolc-Räuchermischung zum Einsatz kommen: Alant (Wurzel, Blüten, Blätter), Beifuß, Fichte (Nadeln, Holz, Harz), Lavendel, Minze, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Tannennadeln, Thymian und Wacholder (Beeren, Holz, Nadeln).
Die Räuchermischung räuchere ich aktiv – was heißt auf der glühenden Kohle, damit die Pflanzengeister ihre volle Kraft entfalten können.
Die Räucherung baue ich in ein Ritual ein, das besonders auf diesen Tag  abgestimmt ist.

Unser Autor Walter Siegl arbeitet seit über 30 Jahren „energetisch“. Er trommelt, hält Rituale ab und seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiver mit dem Thema „Räuchern“. Inzwischen gibt er Seminare zum Thema, stellt selbst Räuchermischungen her und verkauft diese sowie auch Räucherzubehör über seinen Shop.

Diesen Shop findet Ihr hier: www.raeucherwerkstatt.com

Hier lebt und wirkt Walter Siegl: www.dilenardo.at

  

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