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Darshan in Mülheim a.d. Ruhr

| Geist | 30. September 2011

Darshan mit dem Mystiker und Buchautor
OM C. Parkin am 12. November in Mülheim a.d. Ruhr

„Im Darshan spricht das Selbst zum Selbst. Darshan ist die Einladung, einzutauchen in den Ozean der Stille und nicht mehr zurückzukehren.“
OM C. Parkin

Auszüge aus einem Darshan
mit OM C. Parkin in Berlin

Das Juwel der Stille

Es geht mir zunächst immer vor diesen Begegnungen im Darshan so, daß es für mich innerlich so ist, daß ich gar nichts zu sagen habe. Und es ist tatsächlich so, daß es einen Ort gibt, an dem es nichts zu sagen gibt, an dem es nichts zu tun oder zu lassen gibt, an dem alles einfach so ist wie es ist. Und doch möchte ich ein paar Worte über etwas sprechen, über das man eigentlich nicht sprechen kann. Ich komme aus einer Lehre in einer stillen Tradition und in dieser stillen Tradition wird das Wissen weitergegeben über die Stille, über den stillen Geist, darüber, daß der endgültige Frieden, den sich alle Menschen ersehnen, in dieser Stille zu finden ist. Eine Lehre über die Stille kann es nicht geben, denn wie gesagt, in der Stille gibt es nichts zu sagen oder zu lehren. Diese Stille hat auch keine Eigenschaften. Sie ist nicht fröhlich oder traurig, sie ist weder ernst noch humorvoll, sie ist einfach nichts von alledem. Worüber es jedoch etwas zu lehren gibt ist das, was im Menschen dieser Erfahrung und letztlich der Realisation dieser tiefsten Stille im Wege steht. Man könnte also sagen, daß sich die Lehre auf dem inneren Weg, daß sich die Weisheitslehre an den Lärm des Menschen richtet, nicht an die Stille, um zu erforschen, was es ist, was diesen Lärm im Menschen verursacht, und wie es sein kann, daß sich ein Großteil der Menschen so daran gewöhnt hat, daß es so normal für sie ist, in diesem unglaublichen Lärm zu leben, daß sie nicht einmal mehr ein Bewußtsein darüber haben, daß sie im Lärm leben.

Ich glaube, es war Eckhart Tolle, der es so ausdrückte: „ Es war, als hätte jemand diesen ewig summenden Motor des Kühlschranks plötzlich ausgeschaltet und ein Leben lang summte der Motor dieses Kühlschranks und ich wußte es nicht einmal, daß er summte.“ Du weißt doch wie das ist, wenn du ein Leben lang mit einem summenden Kühlschrank in der Küche bist! Du hast dich an den Lärm gewöhnt. Und dieser Lärm, diese ständige innere Aktivität, die in dir geschieht, ist ein Ausdruck dieses Lärms und dieser Lärm kommt von einer Kraft, die wir den Geist nennen.

Nun ist die Stille zunächst für die meisten Menschen eigentlich nicht besonders attraktiv. Die Stille hat aus dem normalen Bewußtseinszustand eines Menschen, der nach Glück in der Welt strebt, eigentlich nichts zu bieten. Stille, na und? Was hab ich davon? Die Stille ist nicht nur nicht attraktiv für die Menschen, es zeigt sich auf dem inneren Weg sogar – wenn Menschen bereit sind, wirklich wissen zu wollen und sich der Wahrheit anzunähern – daß das, was wir Stille nennen, nicht nur nicht attraktiv ist, sondern daß die Stille für einen Ort steht, vor dem wir sogar Angst haben. Und das ist das eigentliche große Rätsel, dem wir auf dem inneren Weg begegnen, daß die Menschen Angst haben vor dem, was sie eigentlich glücklich macht. Sie laufen vor dem, was sie wirklich zutiefst glückselig machen würde, weg.

Lass uns noch ein paar Worte über dieses eigentliche Rätsel sprechen, denn das ist ein ganz großer Knoten im Geiste der Menschen, die zunächst nicht wissen, was diese Stille ist und welches Juwel in dieser Stille für sie verborgen liegt. Ich sagte schon: „Die Stille ist nicht attraktiv und möglicherweise sogar bedrohlich.“ Vielleicht kennst du die Situation in der äußeren Welt: Du bist ausnahmsweise mal nicht im Zentrum von Berlin sondern bist irgendwo im Wald oder hast dich irgendwo in ein Wochenendhaus zurückgezogen und wie oft höre ich das von Menschen: „Ich habe mich so nach dieser Stille gesehnt, aber als sie dann eintrat, konnte ich sie kaum aushalten. Sie war kaum erträglich.“

Je stiller es im Außen wurde, desto aktiver wurde dieser Geist. Es ist wie bei Menschen, die sich zu Beginn hinsetzen um zu meditieren und eigentlich ist das ja der Stille gewidmet. Und was passiert? Zunächst werden sie vom Geist überfallen. Es gibt also etwas in den Menschen, das offensichtlich darauf angelegt ist, Lärm zu verursachen, das irgendwie darauf angelegt ist, in Bewegung zu bleiben, aktiv zu bleiben, sich zu beschäftigen, die Aufmerksamkeit irgendwie zu binden. Und wenn ein Mensch auf dem inneren Weg ist, dann beginnt er diesem inneren Treiben auf die Spur zu kommen und stellt fest, daß dieses innere Treiben eigentlich von einer tiefen inneren Bedrohung herrührt. Wenn es plötzlich ganz still wird, dann ist nichts mehr da. Es nicht mehr das da, was du kennst. Vielleicht wird es dunkel und eigentlich sind das bereits Signale für den Tod. Und das ist es auch, was die Menschen zunächst mit Stille assoziieren, und der Grund, warum sie so viel Aufwand betreiben, vor dieser Stille zu flüchten, in die äußere Welt. Diese Stille symbolisiert und repräsentiert für sie in ihrem Geist den Tod. Und es scheint so zu sein, als müßten wir mit dem Tod eine Begegnung haben. Es scheint so zu sein, als müßten wir mit dem Tod eine innere Begegnung zulassen um diese Stille – die sich zunächst als Totenstille innerlich zeigt – in Empfang zu nehmen.

Wir können zunächst das, worauf dieses Wort Stille nur hindeutet, nicht unterscheiden von Totenstille. Und um diese Unterscheidung zu treffen, müssen wir durch diese innere Schicht gehen, die in jedem Menschen begraben liegt unter all den Beschäftigungen des täglichen Lebens, unter all den Ablenkungen, mit denen wir unser Leben verbringen und der Müdigkeit, die das verursacht. Wir müssen auf eine Schicht treffen, die ich einfach die Totenstille nenne, und diese Totenstille wird von Meditierenden berührt, sie hat etwas Lebloses. Ich beschreibe sie manchmal als den Schatten des falschen Lebens, als den Schatten des falschen, bunten, nach außen gekehrten Lebens, das die Menschen führen, wenn sie die Innerlichkeit vergessen. Dann hinterläßt diese Außenkehr im Innen einen Schatten, eine Schicht, die sich unlebendig, öde und langweilig anfühlt. Und wenn die Menschen sie berühren, dann möchten sie zunächst nichts anderes, als wieder weg davon und an die Oberfläche zurückkehren. Und wenn Menschen dann ernsthaft genug sind, um in dieser Verinnerlichung, in dieser Selbstversenkung dieser Schicht zu begegnen und mit ihr zu verweilen, dann kann sich eben diese Totenstille in den Menschen wandeln in eine pulsierende Stille. Und dieser Zustand ist so etwas wie das Leben, Leben vom Grund des Meeresbodens. Stell dir vor: du lebst am Grunde des Meeresbodens und oben hörst du die Wellen des Lebens plätschern, die ganzen hektischen Wogen des Lebens – inneren wie äußeren Lebens – und dein Aufenthaltsort ist der Grund des Meeres und paradoxerweise, bist du wie am tiefsten Grunde des Meeres und gleichzeitig nicht entfernt von der Oberfläche des hektischen Alltags und des hektischen Lebens.

Weitere Informationen:

OM C. Parkin ist ein Mystiker, Advaita Lehrer und Buchautor.
Er lehrt in der Tradition von Ramana Maharshi den Zugang zur großen Stille.
Dabei öffnet er im Dialog einen Raum für die Begegnung mit dem Göttlichen (Darshan) und ermutigt die Seelen in ihrer Sehnsucht nach Befreiung vom Leiden. In Darshan geschieht traditionell die Übermittlung des stillen Geistes, wobei jeder Teilnehmer eingeladen ist, Fragen zu stellen oder sich mitzuteilen. Die Antworten OMs
haben den klaren Geschmack kompromissloser Wahrheit. Er führt den Fragenden von
den Schwierigkeiten und Ablenkungen der Oberfläche zurück in die Tiefe seiner Selbst.
Der Kontakt mit dem Lehrer kann sich anfühlen wie eine Berührung mit dem Feuer oder
ein Fall ins Nichts; wie ein heftiger Schlag oder ein zartes Sinken in die Tiefe. Es ist eine
einfache, herzliche, intensive Begegnung, die in Natürlichkeit und Stille geschieht. Im
Feuer der Wahrheit. www.om-c-parkin.de

Das neu erschienene Werk von OM C. Parkin „Intelligenz des Erwachens – Die spirituelle Neugeburt des Menschen“
ist ein Lehrbuch zur Erkenntnis des SELBST, der wahren Natur des Menschen, durch das Gehen des inneren Weges und das Studium der ewigen Philosophie. (zu bestellen bei www.advaitamedia.com)

Darshan in Mülheim a.d. Ruhr
Datum:   Sa.12. Nov., von 11-18 Uhr (mit Pause)
Ort:         Residenz Uhlenhorst, Uhlenhorstweg 29, D-45479 Mülheim
Kosten:   60,- €  (ohne Anmeldung)
Info:        Franz Leeb, Tel.:+49-(0)179-5410134, Email: franz.leeb@gmx.de

 

   

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