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Die Verbindung mit den Ahnen

| Anders Leben | 16. November 2018

Unsere Ahnen sind zunächst einmal unsere blutsverwandten Vorfahren. Sie repräsentieren unsere kulturellen Wurzeln und damit unsere eigene Vergangenheit. Sie haben uns ihre körperlichen Merkmale, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Genen vererbt. Manchmal allerdings auch Familiendramen, die wir oft übernehmen und weitertragen, wenn wir sie nicht auflösen.

In vielen Kulturen ist die Verbindung mit den Ahnen immer noch lebendig und dadurch ein untrennbarer Teil des Lebens. In ganz Asien gilt eine gute Beziehung zu den Ahnen als Grundlage allen Glücks im Leben. Die indigenen Völker Amerikas danken täglich den Großvätern und Großmüttern, die ihnen den Weg bereitet haben. In Afrika gelten die Ahnen ebenfalls als Quelle von guten Gaben, sofern man ihr Wohlwollen behält. Mit der Verbreitung des Christentums geriet die Ahnenverehrung immer mehr in Vergessenheit. Das hat die Menschen von ihren Wurzeln entfernt.

Segen und Wohlwollen der Ahnenreihe kann nicht mehr zu ihnen strömen und umgekehrt, so bekommen die Ahnen keine Liebe und Verehrung mehr von ihren Nachfahren. Bereits seit Jahrhunderten sind wir von dieser wesentlichen Kraftquelle abgeschnitten, genau wie von der Natur. Glücklicherweise können wir in der Zeit, in der wir jetzt leben, wieder leichter Zugang zu den alten energetischen Kräften finden.

Weisheitslehrer aller Traditionen lehren, dass ein Leben nur dann ‘erfolgreich’ verlaufen kann, wenn man im Frieden mit den Eltern und der Familie ist. Das schließt auch die Ahnen mit ein, mit denen wir karmisch verbunden sind. Manchmal tragen wir auch eine Schuld aus der Ahnenreihe in unserem Unbewussten mit uns, die wir für jemanden übernommen haben, ohne uns dessen bewusst zu sein. Systemische Familienaufstellungen sind eine Möglichkeit, belastende Familiengeheimnisse aufzudecken und aufzulösen. Der November ist jedenfalls die richtige Zeit, um sich mit den Ahnen zu beschäftigen. Kerzen und Räucherwerk sind gute Gaben, welche die Ahnen schätzen, sogar auch ein Gläschen Wein oder Schnaps. Das Wesentliche aber ist, ihnen Dankbarkeit und Liebe entgegen zu bringen. Dann strömt der Segen der Ahnen wieder ungehindert und kann eine kraftvolle unterstützende Energie im Leben sein.

Unsere Kolumnistin Karina Brenk-Ramirez war viele Jahre lernend in der Welt unterwegs, unter anderem in England und Westafrika. Von 1986 bis 2004 führte sie den spirituellen Buchladen namens AVALON in Kassel. Jetzt lebt sie als Therapeutin in Kassel und gibt ihre Erfahrung in Seminaren, Jahresgruppen und Workshops weiter und zelebriert die Rituale der Erde.

Hier gibt es weitere Informationen über sie: www.avalon-seminare.de

   

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