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Durchblick beim Hellsehen – Teil II

| Lebenshilfe | 9. März 2019

Hellsichtigkeit 1

Ich war, wie wahrscheinlich alle Menschen, als Kind in der Lage, weit mehr als unsere materielle 4-dimensionale Welt wahrzunehmen. Es gab für mich Engel und Drachen, Feen und Elfen, Zwerge und meine eigenen Krafttiere, die mich immer begleiteten. Ich lebte in dieser Welt, wenn mir die Normalität zu viel wurde und kein Mensch mich mehr verstehen konnte. Die „anderen“ Wesen um mich herum waren immer für mich da, wann immer ich sie brauchte und sie gaben mir Geborgenheit. Ich sah sie in meinem Kopf, nicht mit meinen Augen sondern in den Landschaften und Geschichten in mir drin.

Gab ich meinen Freunden aus der Anderswelt ein Bild, malte sie in bunten Farben und zeigte es stolz den Menschen um mich herum, dann erntete ich ein Lächeln und ein wenig Mitleid. So verließen mich die freundlichen Geschöpfe nach und nach, weil ich selbst nicht mehr an sie glauben wollte und wenn ich mich recht erinnere, landete ich im Alter von 12 Jahren endgültig in der eingeschränkten 4-dimensionalen Welt der Erwachsenen.

Erst mit Anfang 20 bekam ich in der Anthroposophie einen neuen Zugang zu den unsichtbaren Welten. Hier wurde von Äther-, Astralleib und Ich gesprochen, die unseren materiellen Körper durchdringen. Mein neuer Einstieg in diese Welt war eine sehr einfache Erkenntnis, die uns einer unserer anthroposophischen Lehrer als Erklärung für die Feinstofflichkeit lieferte.

„Stell dir doch einfach mal vor, du sitzt im Zug und schläfst so langsam ein. Irgendwann gibt es den Zeitpunkt, in dem dein Kopf herunternickt du sofort wieder wach wirst. Aber genau der Zeitpunkt ist es, an dem sich dein Energiefeld aus deinem Köper herauszieht. Wir nennen, was da passiert, einschlafen!“

Ergibt doch Sinn, dachte ich damals, und wollte natürlich mehr über diese Welt erfahren, in der ich auch meine Freunde aus der Kindheit vermutete. Die Anthroposophie bot mir viele Antworten und die intensive Beschäftigung mit den Werken von Rudolf Steiner, befriedigten mein Bedürfnis nach der feinstofflichen Welt zunächst. Ich sah die feinstofflichen Ebenen und begegnete rein zufällig manchmal den Feen und Dämonen aus der Kindheit.

Wieder einige Jahre später begegnete ich R. Strücker, der mir weitere Hinweise und logische Hinweise zur Hellsichtigkeit geben konnte, die sich in meiner weiteren Arbeit und durch meine eigenen Wahrnehmungen über die letzten 18 Jahre immer mehr bestätigt haben.

Wir leben in einer Welt von Schwingungen, in der die materielle Schwingung, und damit auch unsere Körper, die langsamste ist. Darüberhinaus gibt es unendlich viele energetische Ebenen, die uns durchdringen, am Leben erhalten und vor allem mit allen anderen Feldern der anderen Menschen aber auch der Erde und des Kosmos, verbinden. Unser eigenes Energiefeld dient uns als Wahrnehmungsfeld.

Wir erleben durch unser eigenes Energiefeld unsere Umgebung, die Stimmungen und Gefühle, und wir schaffen auf Grund dieses Energiefeldes unsere Realität. Unser eigenes Feld durchdringt die Felder der Umgebung und nimmt wahr, passt sich an oder geht in Kampf und Ablehnung. Es macht, wie ich es ausführlich in meinen Büchern beschrieben habe, alle 3 Sekunden einen energetischen Abdruck der Realität. Wir „tragen“ also in unserem Energiefeld alle Informationen aus unserem Leben mit uns herum. Nur auf Grund dieser Prägung können wir unsere Umgebung erleben. Und unser Gehirn schafft die Übersetzungsleistung.

Diese Wahrnehmung läuft für uns unbewusst ab. Wir sind auf unsere Körperlichkeit mit unseren Sinnen auf 4 Dimensionen reduziert. Unser Alltagsbewusstsein ist stabil auf eine bestimmte Ebene im Raum und in der Zeit fixiert. Wir erleben unsere Umgebung als Realität und gehen davon aus, dass diese Realität für alle Menschen gleich ist. Eigentlich wird unser Alltag unentwegt aus einem energetischen Pool des Unbewussten gefüttert. All unsere Erfahrungen, die dort gespeichert sind geben vor, wie wir die materielle Welt erleben können.

Wie schon gesagt, ist das Erleben der 4 Dimensionalität eine Reduzierung unserer Wahrnehmung auf einen sehr geringen Ausschnitt der Welt. Darüber hinaus gibt es unendlich viel mehr Energiefelder, die uns umgeben und mit denen wir verbunden sind.

All das, was da um uns herum ist, nehmen wir als Kind durchaus wahr und fühlen es als Realität, so wie ich es zu Beginn dieses Kapitels aus meiner eigenen Kindheit berichtet habe. Nach und nach verlieren wir den Zugang, die Kraft und das Vertrauen zu diesen Wahrnehmungen.

So ist das Hellsehen kein Hokuspokus und irgendwelchen besonderen Menschen vorbehalten, sondern jeder Mensch kann hellsehen. Wir tun das nicht mit unseren Augen, sondern unser Gehirn übersetzt die Bilder aus der feinstofflichen Welt. So nimmt man die Geschichten z.B. aus dem Leben anderer Menschen wahr, man sieht in die Zukunft oder man findet verlorene Gegenstände wieder, ganz so, wie man sein Bewusstsein lenkt.

Hellsichtigkeit 2

Das Hell-sehen ist ein Phänomen, das für viele Menschen unerklärlich, eindrücklich ist, und es wird von den meisten Menschen als optisches Erlebnis geschildert. Man „sieht“ Bilder, die man in die Bilderflut der „normalen Welt“ zeitlich und logisch nicht einsortieren kann.

Alle unsere menschlichen Sinne können „hell“ werden. Aber gleich, ob es um das Riechen, Hören, Schmecken, Fühlen oder Sehen geht, immer ist es unser Energiefeld, das die Informationen aufnimmt und es ist unser Gehirn, dass die Mehrwahrnehmung zulässt.

Unser Gehirn ist die Hürde, wenn man die Hell-Sinne wiederentdecken möchte. Denn unser sehr geübter und filternder Verstand, schließt für unser Alltagsbewusstsein die Wahrnehmung der feinstofflichen Ebene aus, und will uns immer wieder auf den Boden der materiellen Tatsachen holen. Nach dem Motto, „…das kann nicht sein, das gibt’s doch nicht!“

Wir selbst, mit unserem messerscharfen und engen Verstand, sind die eigentlichen Verhinderer auf dem Weg zu den Hellsinnen. Das ist in unserem Alltag sinnvoll, damit wir in den unzähligen Ebenen der Feinstofflichkeit nicht unsere Orientierung verlieren. Denn tatsächlich kann die Vermischung der Wahrnehmungsebenen zur Verwirrung führen und die Menschen, die über ihre Hellsinne verfügen, werden im normalen Umfeld u.U. für „verrückt“ erklärt.

Wie oft hast du schon geahnt, dass die Oma anruft, wenn das Telefon klingelte. Und tatsächlich war sie es!

Wie oft hast du schon gedacht, was ein anderer sagen wollte, und schon hörst du die geahnten Worte aus seinem Mund!

Hast du nicht auch schon einmal den Zigarrengeruch des längst verstorbenen Opas gerochen, als du von ihm gesprochen hast?
Wenn ich dir dann sage, du seist hellsichtig, wirst du mit Sicherheit sagen, es sei nur Zufall, aus Angst davor, für verrückt gehalten zu werden.

Das Hellriechen oder Hellschmecken sind für mich persönlich sehr unangenehme Erscheinungen, die ich als wenig bereichernd erlebe. Man riecht und schmeckt ein breiteres Schwingungsspektrum, vergleichbar einem Hund!

Das Hellhören ist ein Phänomen, das auch Channeln genannt wird. Hier wird mehr gehört als üblich, die eigene Aura nimmt die Schwingungen der Umgebung wahr und übersetzt in Sprachmuster. Tote, Geister, Lichtwesen, Engel, aufgestiegene Meister und alles Erdenkliche an Informationen aus der Feinstofflichkeit, findet bei dem Ein- oder Anderen Gehör. Man kann sogar als geübter Tierkommunikator die Schwingungen der Tiere in menschliche Aussagen übersetzen und damit Tier und Mensch in Problemsituationen helfen.

Die Hellsinne mit den Fähigkeiten eines Hundes zu vergleichen, ist sehr zutreffend. Denn auch das Hellhören und die Fähigkeit der Vorahnung sind Fähigkeiten, über die viele Tierarten verfügen. Man hat Versuche mit Hunden gemacht, in denen nachgewiesen wurde, dass Der Hund spürt, wenn sein Herrchen sich kilometerweit entfernt, auf den Weg zu ihm nach Hause macht. Ein Hund hört ganz genau und sehr früh, welches Wesen sich ihm nähert, und er kann die Töne der Hundepfeife hören, die für uns Menschen jenseits der hörbaren Schwingungen liegt.

Die Wahrnehmung der Tiere von feinstofflichen Schwingungen, haben wir des öfteren als Sensation bei Erdbeben oder Tsunamikatastrophen von den Medien vermittelt bekommen. Tiere erkennen auf Grund der energetischen Schwingungen Gefahren sehr früh und können entsprechend reagieren. Dabei können alle Tiere und Pflanzen das selbstverständlich, aber auch wir Menschen können die feinstofflichen Informationen und die verbindenden Felder wahrnehmen, wenn wir uns für diese Bereiche des Lebens bewusst öffnen.

Da ich durch meine künstlerische Aktivität sehr visuell ausgerichtet bin, fällt es mir am leichtesten, das Hellsehen auch in meiner beratenden Tätigkeit einzusetzen. Das Leben eines jeden Menschen erschließt sich mir über diesen Zugang. In der Aura ist das gesamte Leben in feinstofflichen Bildern gespeichert und es werden durch die energetische Arbeit Bilder wach, die der bewusste Verstand schon lange „vergessen“ hat. Der Mensch erinnert sich, wenn er die energetischen Speicher abruft, und die Bearbeitung dieser oftmals belastenden Erinnerung führt zu heilenden Prozessen.

Diese Möglichkeit, weit mehr als die materiellen Sinne zur Wahrnehmung nutzen zu können, steht einem dann zur Verfügung, wenn im eigenen Energiefeld viele alte Blockaden geklärt und aufgelöst sind. Dann hat man die Kraft und das Bewusstsein, die Bilder, die sich einem vor dem inneren Auge zeigen, zu verarbeiten.
Immer erkennt man die Bilder in dem anderen Energiefeld auf Grund der eigenen Resonanz zum Thema. Sprich, das eigene Energiefeld erkennt durch die Schwingungsgleichheit die Bilder bei einer anderen Person.

Hellsichtigkeit betrifft nicht nur die Energiefelder anderer Menschen. Es gibt unzählige Möglichkeiten und Interpretationen, die feinstoffliche Welt um uns herum wahrzunehmen.

Viele Menschen sehen z.B. Engel, Feen, Einhörner, andere Welten und Geister, Tote, andere Inkarnationen, frühere Realitäten oder die Bilder der Zukunft. Das ist möglich, weil um uns herum eine endlose Zahl von Realitäten existieren, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Das führt selbstverständlich bei den Menschen der Umgebung, die nicht über solche Wahrnehmungen verfügen und sich noch nie mit den Fragen der Existenz beschäftigt haben, zu Verwirrung.

Stell dir vor, auch unsere materielle Welt können wir nur subjektiv sehen, denn jeder von uns hat seinen eigenen Blick auf die Wahrheit, die für jeden anders aussieht. Wir haben uns lediglich auf bestimmte Definitionen geeinigt. Z.B. die Tomate ist rot. Sieht rot bei dir aus wie bei mir? Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen! Ob die Welt für den Nachbarn oder die Freundin genauso aussieht wie für mich, bleibt ein ewiges Geheimnis. Aber die Definition Tomate steht fest.

Wenn ich jetzt Engel sehe, wird für uns der Vergleich der Bilder schwierig. Ich kann dir die Bilder in meinem Kopf beschreiben und dann entsteht in deiner Vorstellung auch ein Bild. Aber sieht es gleich aus? Das macht das Hellsehen so unfassbar. Hinzu kommt, dass alles was mein Energiefeld blockiert, ebenfalls mit übersetzt wird. Das macht die Verzerrung und Fehleinschätzungen aus. Ein Channel, der nicht geklärt ist, gibt nur „belastete“ Botschaften durch! Man kann, meiner Erfahrung nach, davon ausgehen, dass die feinstofflichen Informationen immer wachstumsorientiert, frei von Ängsten und Bewertungen und ohne Glaubenssätze und starre Gedankenmuster interpretiert werden können. Sobald dies nicht der Fall ist, wirken die persönlichen Beschränkungen des Channels.

Viele Menschen in meinen Seminaren wollen unbedingt hellsichtig werden. Sie versprechen sich davon Macht über andere, Kontrolle und etwas Besonderes zu sein. All das sind nicht wirklich Gründe, warum man die Hellsichtigkeit erlangt. Die Hellsichtigkeit dient der Selbsterkenntnis. Immer wenn ich etwas am anderen erkenne, erkenne ich mich selbst. Dann, wenn es einem nicht mehr wichtig ist, besser zu sein oder mehr zu wissen, man also „loslassen kann“, dann auf einmal öffnen sich die Hellsinne.

Unsere Kolumnistin Stefanie Menzel, geb. 1959, Mutter von vier Kindern, erlebt die Welt aufgrund ihrer Hellsichtigkeit schon immer aus einem anderen Blickwinkel als die herkömmliche Schulmeinung. Sie entwickelte in der jahrelangen Arbeit mit Klienten die „Heilenergetik“. Die Heilenergetik ist ein Bewusstseinstraining und eine Sinnfindungsanleitung, keine Geistheilung und keine Symptomtherapie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Emotionen und Gefühlen, denn diese verbinden die Seelenebene mit der Verstandesebene. Einzelsitzungen, sinnanalytische Aufstellungen, die Ausbildung von Heilenergetikern und die Ausbildung von Aufstellungsleitern gehören bei ihr zur täglichen Arbeit. Ergänzt wird diese Tätigkeit durch Bücher schreiben, Kartensets designen, Filme und CDs aufnehmen.

Weitere Informationen: https://www.stefanie-menzel.com

Hier geht’s zum ersten Teil unserer kleinen Serie zum Hellsehen: https://tipmagazin.info/durchblick-beim-hellsehen-teil-i/

    

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