Herzlich willkommen, Besucher! [ Registrieren | Anmeldenrss  |  tw

wiese.jpg

Islands »Elfenbeauftragte« auf der Frankfurter Buchmesse

| Bücher | 8. Oktober 2011

Vom 12. bis 16. Oktober findet die Frankfurter Buchmesse statt. Ehrengast ist in diesem Jahr Island. Und wie es sich für Island gehört, kommt natürlich auch die „Elfenbeauftragte“ Erla Stefánsdóttir am 14. Oktober nach Frankfurt. Erla Stefánsdóttir wurde in den 90er Jahren dadurch bekannt, dass sie die Orte aufspürt, an denen Elfen und Zwerge leben sollen und gibt Ratschläge, ob dort gebaut werden dürfe oder lieber nicht. Es gehört zum isländischen Baugenehmigungsverfahren, zu prüfen, ob durch ein Bauvorhaben Kulturgut beschädigt wird.

Zu den Kulturgütern zählen auch Geländeformationen wie große Steine oder Felsen, die von der lokalen Bevölkerung als „von Elfen bewohnt“ angesehen werden. Das ist der Fall, wenn zum Beispiel alte Märchen oder Erzählungen existieren, die genau dieses behaupten. Gibt es Hinweise auf einen solchen Sachverhalt, wird ein externes Gutachten von einer Person eingeholt, die allgemein als elfenkundig betrachtet wird. Erla Stefánsdóttir gehört zu diesem Personenkreis.

Erla Stefánsdóttir beschäftigt sich damit, das Vorkommen von Lichtfeen, Gnomen und Trollen zu beobachten, aufzuzeichnen und zu katalogisieren. Die feinstofflichen Geister finden sich in Erla Stefánsdóttirs faltbaren Elfenkarten von Ísafjarðarbær und Hafnarfjörður katalogisiert. Ihre Lokalitäten sind mit Legenden markiert. Im Jahr 2004 veröffentlichte Erla Stefánsdóttir ein umfangreiches Buch in isländischer Sprache, in dem ihr gesammeltes Elfenwissen verzeichnet ist.

Der bekannteste Fall einer Straßenverengung wegen Elfenvorkommen ist der Álfholsvegur („Elfenhügelweg“) zwischen Reykjavík und Kópavogur. Dort weist der Straßenverlauf vor dem Haus Nr. 125 eine Straßenverengung auf einen Fahrstreifen auf, weil ein solcher Elfenfelsen in die Fahrbahn hineinragt. Diesen hat Erla Stefánsdóttir als „Elfenwohnstätte“ identifiziert. Ein weiteres Beispiel findet man in der Stadt Grundarfjörður: Zwischen den Häusern Nr. 82 und Nr. 86 der Hauptstraße liegt ein großer Felsen, denn in Nr. 84 wohnen Elfen.

Im Herbst 2007 erschien Ihr erstes Buch in deutscher Sprache „Lífssyn mín“ – Lebenseinsichten der isländischen Elfenbeauftragten. Seit Kindheit hellsichtig, kann Erla Stefánsdóttir aber nicht nur von Elfen und Ortskräften berichten. In diesem Buch erzählt sie aus ihrem Leben, von ihren Begegnungen in der Astralwelt, ihren Erfahrungen mit Heilgebeten und regt die Leser mit praktischen Übungen immer wieder an, die eigene Wahrnehmung zu erweitern, denn die Realität ist so viel umfassender und vielfältiger.

Zur Buchmesse erscheint im Neue Erde Verlag ihr neues Buch „Erlas Elfengeschichten“. Dieser unterhaltsame, gleichwohl zum Nachdenken anregende Band enthält skurrile und lustige, manchmal aber auch melancholische und anrührende Geschichten und Anekdoten aus einem an seltsamen Erlebnissen reichen Leben.

Ihr Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse ist nicht ganz unumstritten: Der isländische Schriftsteller Einar Karason verlangte sogar ein „Elfenverbot“ in Frankfurt. Glücklicherweise scheint Islands Ex-Präsidentin und  Schirmherrin der die Buchmesse begleitenden Veranstaltungsreihe »Sagenhaftes Island«, Frau Vigdis Finnbogadóttir, die Angelegenheit etwas souveräner zu handhaben. Auf die Frage des Kölner Stadtanzeigers, ob sie persönlich an Elfen glaube, antwortete sie: „Ich halte das offen – ich halte unser Erbe offen. Es ist nichts bewiesen worden, weder ihre Existenz noch das Gegenteil. “

Nähere Informationen zu Ihren Büchern gibt es hier: www.neueerde.de

Kommentar schreiben

Suche

Newsletter abonnieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Die neuesten Videos des tipmagazin



"The Journey" mit Brandon Bays / Bettina Hallifax http://www.brandonbays.de



Abnehmen beginnt im Kopf!  
http://wunsch-gewicht.eu
http://sepp-kraemer.de

Die nächsten 10 Veranstaltungen

Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad