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Kopfstand zum Glück

| Filme | 19. August 2011

Wenn der Lehrer wirklich weise ist, fordert er Euch nicht auf, ins Haus seiner Weisheit einzutreten, sondern führt Euch an die Schwelle Eures eigenen Geistes. – Khalil Gibran

Vier Großstadtmenschen in einem modernen Berliner Yogastudio: Der Film begleitet die Protagonisten während der Zeit ihrer Ausbildung zum Yogalehrer. Ihre Motive sind so unterschiedlich wie sie selbst: Sie wollen Yoga lehren, weil der Beruf zu wenig Erfüllung bringt oder weil sie einen seelischen Anker im Hochleistungsbetrieb benötigen, sie suchen einen Ausgleich zum einsamen Schreibtischjob oder wollen einfach tiefer in die Gedanken- und Lebenswelt der verschiedenen Yogalehren einsteigen.
Der Film erzählt von Sinnsuche, Körpererfahrung, Grenzüberschreitung – und dem Leben in Berlin. Neben der Vermittlung des Grundwissens verlangt die Ausbildung von den Schülern vor allem, dass sie zu sich selbst stehen, dass sie ihre Fehler, Schwächen, Widersprüche, aber auch ihre Talente und Chancen in Beruf, Familie und bei Freunden erkennen. Jeder für sich allein und trotzdem gemeinsam bestehen sie diese Herausforderungen. Mit heiterer Anteilnahme werden die Protagonisten bei diesem Prozess beobachtet. Sie werden begleitet bei ihren körperlichen und seelischen Anstrengungen. Die Kamera ist bei großen Gefühlsausbrüchen ebenso dabei wie bei Momenten voller Situationskomik.

Yoga ist eine philosophische Lehre aus Indien, deren Wurzeln im Hinduismus und Buddhismus liegen. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oftmals mit eigener Philosophie und Praxis. Einige Formen legen den Schwerpunkt auf geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen. Die modernen Yoga-Methoden beruhen vorrangig auf den Yogasutras von Patanjali, die dieser vor 2.000 Jahren verfasst hat. Ursprünglich ein rein spiritueller Weg, der vor allem die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte, verfolgen Yoga-Übungen heute zumeist einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Alleine in Deutschland praktizieren inzwischen ca. 3 Mio. Menschen Yoga, darunter etwa 80% Frauen.

Regisseurin Irene Graef beobachtet in ihrer einfühlsamen Dokumentation „Im Kopfstand Zum Glück“ (VÖ: 30.09.2011; polyband Medien GmbH) vier Hauptstädter bei deren Ausbildung zum Yogalehrer. Die Schüler wollen Yoga lehren, weil ihnen ihr Beruf zu wenig Erfüllung bringt oder sie auf der Suche nach mehr Spiritualität in ihrem Leben sind. Unter Anleitung der Schauspielerin und in Los Angeles und Mumbai ausgebildeten Yogalehrerin Patricia Thielemann dringen sie tiefer in die Gedanken- und Lebenswelt der verschiedenen Yogalehren ein.

Der von Lindenstraßen-Produzent Hans W. Geißendörfer co-produzierte Film zeigt die angehenden Lehrer nicht nur bei den Übungen im Studio, sondern gibt auch Einblicke in ihre jeweilige Lebens- und Arbeitswelt, beleuchtet die Hintergründe, wie sie zum Yoga fanden und ihre Motive, Yogalehrer zu werden (http://www.geissendoerfer-film.de/de/imzustanddesyoga.html).

Wir begleiten den Journalisten Till, der berufsbedingt unter Haltungsschäden litt und der auf der Suche ist nach einer neuen Perspektive. Auch die Theater- und Hörspielautorin Deborah, die zudem Fotostories für Kindermagazine entwirft, sitzt viel am Schreibtisch und erlebt durch Yoga immer wieder kurze Momente des Glücks, die sie gerne anderen weitervermitteln würde. Flötistin Alina möchte Musik und Yoga miteinander verbinden und Nikolas, Deutschlehrer, der sich schon lange mit Yoga auseinandergesetzt hat, träumt davon, sich so weit wie möglich auf das Unterrichten von Yoga zu konzentrieren.

DVD der Kino-Dokumentation „Im Kopfstand Zum Glück“ (VÖ: 30.09.2011, polyband Medien GmbH)

www.imkopfstandzumglueck-derfilm.de/

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