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Krebszellen mögen keine Sonne

| Bücher | 4. Mai 2018

Vitamin D – der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen.

Das Buch hatte ich schon einige Tage hier liegen, und war noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Manchmal, wenn man krank oder müde ist, ist es einfacher, ein Video anzuschauen. Und so sah ich neulich ein Video von Dr. Jörg Spitz, das mir nicht mehr aus dem Kopf ging, und durch das mein Interesse an dem Buch auf meinem Nachttisch erst Recht geweckt wurde.
Erst da ging mir ein Licht auf: das war ja der Autor des Buches, das ich nun endlich genauer anschauen wollte, und das ich aufgrund des Titels bestellt hatte.

Auf den Namen des Autors, der lange Jahre als Chefarzt für Nuklearmedizin in Wiesbaden gearbeitet hat, habe ich zunächst noch nicht so sehr geachtet. Durch den Vortrag und im Anschluss durch das Buch wurde mein Interesse an ihm größer. Ich finde es immer sehr interessant, wenn ein Arzt, der sich lange Jahre der Schulmedizin gewidmet hat, für andere Möglichkeiten öffnet. Dr. Jörg Spitz ist heute Präventionsmediziner und bezeichnet sich selbst auch als Gesundheitserreger.

Beim ersten Durchblättern fiel mir auf, dass der Text immer wieder durch Grafiken oder auch Karten, sowie durch Zeichnungen, die Comics ähneln, aufgelockert wird. Und beim näheren Hinsehen – der Stil kam mir irgendwie bekannt vor – entdeckte ich, dass ich den Zeichner als Schüler und jungen Mann persönlich kannte.

Jeder Mensch, wirklich jeder, sollte sich näher mit Vitamin D befassen, denn leider ist es noch immer so, dass sich die meisten Ärzte nicht besonders gut damit auskennen. Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage: Meist ist es so, dass man erst krank werden und dann auch noch selbst forschen muss, was man denn tun könnte, um die Genesung zu unterstützen.

Hier spielt die Supplementierung eine wichtige Rolle, denn durch unsere moderne Lebensweise verbringen wir schon als Kinder viel Zeit in geschlossenen Räumen, und setzen uns nicht oft der direkten Sonne aus. Auch die lange trübe Winterzeit trägt ihren Teil dazu bei, dass wir fast alle – Gesunde, wie Erkrankte – unter einem Vitamin D Mangel leiden, den wir kaum allein durch gesunde Ernährung ausgleichen können. Wer mag schon kiloweise rohen Fisch essen?

Besser wäre es also, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, solange man gesund ist, und noch nicht mit zum Teil schweren Erkrankungen wie Diabetes, Krebs oder Herzproblemen zu tun hat.

Im Buch wird Vitamin D ausführlich besprochen, und als wichtiger Schlüssel zur Prävention vorgestellt. Wir erfahren einiges über die heilende Kraft der Sonne, unseren Körper als gigantischen „Chemiekonzern“, der für eine reibungslose Funktion Vitamin D braucht. Es wird dargestellt, wie wichtig das Sonnenhormon, wie Vitamin D auch genannt wird, für die Gesundheit schwangererer und stillender Frauen für sie und ihre Kinder ist.

Interessant ist auch der Bericht über das weltweite Vorkommen von Krebs in Bezug auf Sonneneinstrahlung und Vitamin D-Spiegel. Außerdem wird erwähnt, dass Vitamin D auch eine Rolle bei der Vorbeugung von Demenz und Alzheimer spielen kann, aber auch bei Schizophrenie oder bei Depressionen, unter denen heutzutage viele im Laufe ihres Lebens einmal leiden.

Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kleine übersichtliche Zusammenfassung. Im letzten Teil des Buches finden sich Internetadressen, über die man mehr über die wichtige Arbeit der Autoren und über die Deutsche Stiftung für Gesundheitsforschung und Prävention in Erfahrung bringen kann. Außerdem gibt es im Anhang Beispiele für Präventionskonzepte, interessante Informationen über Gene, Epigenetik und Umwelteinflüsse sowie wichtige Hinweise zu Vitamin D-Präparaten und deren sinnvoller Zusammensetzung und Tipps für weiterführende Literatur. Zum Wohle aller sollte das Buch eine möglichst weite Verbreitung finden, denn auf unsere Ärzte können wir uns, was unsere Gesundheit angeht, leider nicht immer verlassen. Durch das Bekanntwerden dieser Informationen könnten viele Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden, und sehr viele Menschen ihr Leben lang gesünder sein.

Krebszellen mögen keine Sonne
Dr med. Jörg Spitz und William B. Grant. Ph. D.
ISBN-978-3-86374-394-9
3. akt. u. erg. Auflage 2017, Broschur
14 x 21 cm, 157 S.
www.Mankau-Verlag.de

Hier das Buch direkt bestellen: https://www.mankau-verlag.de/buecher/alle-buecher/krebszellen-moegen-keine-sonne?number=ISBN-978-3-86374-394-9

Unsere Autorin Sonja Göppert-Bethge ist Heilpraktikerin mit verschiedenen Schwerpunkten. Hier gibt’s weitere Informationen über sie und ihre Arbeit: www.heilpraxis-erdmannhausen.de

   

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