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Macht „Erfolgreich wünschen“ glücklicher?

| Happiness-House | 4. Februar 2019

Ja, auf jeden Fall, aber anders als gedacht.

Wird man durch erfolgreiches wünschen glücklicher?

Ja, auf jeden Fall, aber anders als gedacht.

Glück ist eine innere Haltung und hat nur wenig mit dem real erlebten Äußeren zu tun. Sind wir ohne Geld oder Partner nicht glücklich, sind wir es auch nicht mit ihnen. Schließlich kennt wohl jeder von uns Menschen, die Geld und Partner oder Berühmtheit erlangt haben und dennoch ewig schlecht gelaunt oder unglücklich sind.

Wollen wir Glück erfahren, werden wir es nicht durch äußere Einflüsse erhalten.

Glück entsteht nämlich immer von innen heraus. Glück erfahren wir, wenn wir Glück aussenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir eine Villa bewohnen oder eine 30 qm kleine Wohnung. In beiden können wir ebenso glücklich wie auch unglücklich sein.
Glück entsteht aus einer inneren Gelassenheit heraus. Glück entsteht immer dann, wenn wir mit anderen teilen wollen.

Glück ist ein Zustand, in dem wir uns befinden, mit oder ohne Partner, mit oder ohne Geld, mit oder ohne Haus und Ansehen. Viele aber glauben, sie könnten nur glücklich sein, wenn sie etwas Bestimmtes besitzen. Und genau dieses Wörtchen »wenn« lässt uns nicht glücklich sein. Und zwar niemals. Wir wollen uns gar nicht damit auseinandersetzen, warum wir gerade da sind, wo wir sind, wir wollen einfach nur raus. Nachdem aber bestimmte Umstände, und zwar unsere unbewussten Wünsche und Glaubenssätze, uns die Situation beschert haben, die wir nicht annehmen wollen, werden wir auch bei veränderten äußeren Einflüssen ganz ähnlich empfinden und handeln.

Wir nehmen uns immer mit.

Auch ins vermeintliche Glück, das natürlich immer woanders liegt als dort, wo wir uns befinden. Und deswegen werden wir auch im erhofften Glück unglücklich sein. Immer wird etwas in unserem Leben fehlen, um wahres Glück zu erleben.

Vor vielen Jahren hatte ich scheinbar alles. Geld, Ansehen, beruflichen Erfolg, Frauen und Gesundheit. Und trotzdem war ich nicht glücklich. Ich fühlte mich leer und getrieben. Noch immer war ich überzeugt, dass es allen anderen besser ginge als mir. Ich war überzeugt, dass ich noch mehr bekommen müsste, um dem Glück näher zu kommen. Ich müsste also noch erfolgreicher werden, noch mehr Besitz anhäufen, noch mehr Frauen ins Bett bekommen, dann würde sich das Gefühl vom tiefen Glück schon einstellen. Und genau dieser Glaube ließ mich nicht glücklich sein. Genau dieser Glaube an meinen Mangel ließ mich den Mangel erst spüren. Ohne es zu wissen, verlagerte ich mein Glücklichsein in die Zukunft. Der Glaube an den Mangel übertönte alle anderen Wünsche. Ich glaubte so sehr an diesen Mangel, der mich scheinbar am Glücklichsein hinderte, dass selbst, als sich die ersten Wünsche realisierten, sie für mich nicht die richtigen waren oder viel zu spät kamen. Aus diesem Grund konnte nichts, aber auch gar nichts, was an Bestellungen geliefert wurde, mit Freude und Dankbarkeit angenommen werden, denn gleichzeitig war ich überzeugt, dass andere den wesentlich besseren Wunsch erfüllt bekommen hatten.

Ich war auf der Suche nach dem Glück, doch je mehr ich es außen suchte, desto mehr verlor ich es aus den Augen. Mein unbewusster Wunsch lautete damals: »Ich bin nicht glücklich. Mein Glück liegt in der Zukunft. Ich brauche noch mehr, um glücklich zu sein.« Damit bestellte ich ganz konkret: »Niemals in der Gegenwart Glück zu empfinden.« Meine Grundhaltung war Unglücklichsein. Und daran konnte auch die Erfüllung einiger beziehungsweise vieler Wünsche nichts ändern.

Erst als ich aufgab und von der getriebenen Vorstellung losließ, durch andere glücklich zu werden, begann ich tiefe Zufriedenheit und Liebe zu finden.

Letztendlich stand hinter meiner Suche immer nur eins: Ich sehnte mich nach Liebe und Geborgenheit und da ich sie nicht hatte, hoffte ich, sie durch äußere Einflüsse zu erhalten.

Aber wenn wir die Liebe und Geborgenheit nicht in uns spüren, kann kein Mensch dieser Erde sie uns geben.
Das bedeutet, so Leid es mir tut, die Erfüllung aller Wünsche ändert nichts an unserer Einstellung zum Glück. Wenn wir jetzt nicht glücklich sind, werden wir es auch nicht durch Einflüsse von außen werden. Selbst wenn wir das manchmal glauben. Das Glück, das wir dann erfahren, ist nur von kurzer Dauer, weil es nicht unserer gelebten Tiefe entspricht.

Hat erfolgreich wünschen mich glücklicher gemacht?

Ja, unbedingt! Weniger weil sich alle Wünsche in meinem Leben nun erfüllen, sondern weil ich bewusster mit meinem Leben umgehe und mich meiner Führung anvertraue.

Bereits die Tatsache, dass ich immer wieder erfahren darf, dass sich meine Wünsche realisieren, wenn ich es möchte, lässt mich wissen, dass ich mich hier auf Erden nicht alleine abstrampeln muss. Selbst in den stillsten und einsamsten Momenten bin ich erfüllt und glücklich. Ob völlig zurückgezogen oder beim Bad in der Menge, ich bin verbunden. Und voller Dankbarkeit.

Mit dem Universum zu arbeiten
ist wesentlich einfacher,
als sich alleine abzustrampeln.

Erfolgreich wünschen veränderte meine ganze Welt. Mein Erleben, meine Betrachtungsweise, meine Wahrnehmung, meine Partnerschaft und meine Liebe zu mir selbst.

Jeden Tag komme ich mir selbst näher. Erfolgreich wünschen hat mir dabei geholfen. Mit jedem weiteren Wunsch, der mir erfüllt wurde, erkannte ich, welche Dinge in meinem Leben wirklich bedeutsam waren. Wenn wir alles erreichen können, wenn wir alles haben können, beginnen wir die wirklichen Wünsche genauer zu untersuchen.
Letztendlich ist es immer nur die Liebe, die wir suchen. Letztendlich ist es immer nur die Liebe, die uns glücklich macht. Die Liebe zu uns selbst. Und zu anderen.
………………..

© Pierre Franckh

Falls du mehr darüber lesen möchtest…
Dies ist ein Auszug aus meinem Buch: „Erfolgreich wünschen!“

Hier findest du es: Erfolgreich Wünschen 3.0

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