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Mit dem Gefühl leben – das Geld nicht verdient zu haben.

| Christophs Geldecke | 15. Februar 2018

Viele Menschen haben Geldprobleme und wollen diese loswerden. Zukunftsangst hat es wohl schon in allen Generationen vor uns gegeben.

Im Kontext von Geld sind kritische Massen sehr schnell erreicht.

Im Zusammenhang damit wird eine bewusste Klärung des persönlichen Verhältnisses zum Geld für den selbstverantwortlichen und freien Menschen belohnt. Natürlich auch vom Geld selbst, indem es dann viel häufiger und lieber zu Dir kommt..

Meine Devise ist aktueller denn je, dass Geld ein sehr guter Coach oder sogar Meister ist. Geld ist hilfreich dabei, um uns auf persönliche Entwicklungsthemen und „blinde Flecken“ aufmerksam zu machen. Und natürlich nicht nur für diejenigen unter uns, die denken, sie haben zu wenig Geld. Nein, im Gegenteil – auch diejenigen, die sehr viel Geld zur Aufbewahrung haben und damit auch mehr Verantwortung für andere tragen.

Ich sah am Wochenende einen Bericht über sehr reiche Erben, die sich mit dem Geld schlecht fühlen, da Sie es nicht selbst verdient haben. (ZDF: Die Erbengeneration: https://www.youtube.com/watch?v=3qbx6bUn8Ng)

Das Gefühl, das Geld nicht verdient zu haben – egal ob zu viel oder zu wenig ist nach meiner Erfahrung in vielen Coachings eines der Schlüsselthemen zur entspannten Geldbeziehung. Es gibt sogar eine Kollegin von mir, die sich auf das Thema: Guter Umgang mit dem Erbe spezialisiert hat.

Und vielleicht geht es den sogenannten Reichen auch nur wie dem Betrunkenen, der seinen Schlüssel unter einer Straßenlaterne sucht und dann dem Polizisten auf die Frage antwortet, ob er denn wisse, dass er den Schlüssel gerade hier verloren hat: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“

Sind wir nicht alle Reisende und auf der Suche? Sei es Liebe, harmonische Beziehungen, Glück, Wissen, Seelenfrieden, Spielzeug und natürlich auch Geld.

Wem es auf der Suche u.a. nach Geld wie dem Eisbären im Zoo geht, der auf ein neues Gehege warten muss und in seiner bisherigen Geldbiografie immer nur zwei Schritte nach rechts und zwei Schritte nach links gegangen ist, darf sich natürlich nicht wundern, dass sich überhaupt nichts ändert, sondern noch weiter fortsetzt. Hier geht es zur Geschichte …

Über sehr lange Zeit immer wieder gelebtes und somit natürlich konditioniertes Verhalten hinterlässt nun einmal seine Spuren. Einer aus der Riege der amerikanischen Erfolgstrainer, Harv T. Eker propagiert in seinem Buch „So denken Millionäre“, unbedingt den Fokus auf die Veränderung individueller finanzieller Verhaltensmuster zu legen. Auch wenn man nicht alles von den amerikanischen Kollegen übernehmen muss, so ist doch der Fokus auf Verhaltensänderung nicht verkehrt.

Die systemische Theorie ist sehr an den Beschreibungen von individuellem Verhalten interessiert. Darum liebe ich es, über meine Arbeit als systemischer Supervisor hinaus, Coaching bei Problemen rund ums Geld mit systemischen Geld Aufstellungen zu kombinieren.

Überfluss ist niemals der Faktor dafür, wie viel Geld man besitzt. Bei den Erben habe ich wieder gesehen, dass Geld auch sie teilweise besitzt und Ängste und Selbstwertthemen dabei vor allen Dingen sichtbar macht. Wäre das Vermögen nicht zu Ihnen gekommen, wären Sie möglicherweise niemals herausgefordert worden.

Insofern können Sie sich beim Leben dafür bedanken, dass ihnen diese Herausforderung geschenkt wurde. Überfluss ist darum lediglich ein Maßstab dafür, wie man sich mit dem Geld, das man besitzt, fühlt.

Wer viel Geld in sein Leben ziehen möchte – ganz egal zu welchem Zweck – muss sich nicht unbedingt mit dem Geld gut fühlen, aber es wird mit einem guten Gefühl von Freude und Liebe viel leichter. Dass man sich mit Geld automatisch gut fühlt, wird schon einmal von den Erben widerlegt.

Wenn da etwas dran ist, was ich hier schreibe, dann gibt es derzeit etliche Menschen auf dieser Erde, die sich mit dem „Geldgeist“ nicht besonders wohl fühlen. Und da ist es vollkommen unerheblich, ob eine große Geschäftsbank für 0 % Zinsen Geld vom Staat erhält oder ein Bürger für den Dispo-Zins 15% zahlen muss.

Geld prüft in gewisser Weise, wie man sich mit Fülle fühlt. Es gibt viele Formen, wie Glück, Liebe usw. die teilweise sehr hochschwingend sind.

Und es könnte so sein, dass jemand, der an Geldmangel leidet oder glaubt, dass er zu wenig Geld hat, auch in gewissen anderen Lebensbereichen von der Befriedigung seiner Bedürfnisse abgeschnitten ist. Geld weist immer auf etwas hin und das geht weit darüber hinaus, dass es allgemein im öffentlichen Bewusstsein „nur“ als Zahlungsmittel wahrgenommen wird.

Riesige unvorstellbare Summen an Geld werden jeden Tag transferiert, wie Radiosignale auf bestimmten Frequenzen. Das ganze geschieht in irrwitziger Geschwindigkeit. Ich weiß wovon ich spreche, da ich mich schon seit 25 Jahren mit Aktien beschäftige und erst in den letzten Jahren einen entspannteren Umgang mit Geld am Aktienmarkt gelernt habe.

Wer schon einmal mit Derivaten gehandelt hat und innerhalb einer Minute seine Position um 50% oder mehr, erhöht oder verringert hat kann dies nachvollziehen. Geld ist vorhanden. Geld ist im Überfluss vorhanden und es kommt eher dahin, wo es das Gefühl hat, dass man etwas mit ihm anfangen kann und man sich mit ihm wohl fühlt. Auch in den nächsten Jahren.

Gerade in der vergangenen Woche gab es an den Aktienmärkten wieder Prüfungen für alle Börsianer. Viel haben und vorübergehend viel verlieren. Ich wurde auch wieder geprüft und alle meine Teilnehmer an meinem Börsencoaching. Doch nur so funktioniert es auf dem Weg zu wahrem Wohlstand. Innen wie Außen.

Wenn du Lust hast in 10 Jahren zur ersten Million zu gelangen, dann schau mal hier. http://www.life-coach-blog.de/boersen-coaching/

christoph-simonUnser Kolumnist Christoph Simon ist Coach, Aufstellungsleiter und Autor in Berlin.

Hier findest Du weitere Informationen über ihn:

http://www.life-coach-blog.de/
http://www.finanzielle-freiheit-mit-eft.de

     

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