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Pflanzenmagie: Die Rose

| Pflanzenmagie | 15. Juli 2019

Von Mai, dem Wonnemonat an, bis in den Winter hinein, blüht die Rose, die Blume der Liebe, in unseren Breiten in Hülle und Fülle. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen. Es beginnt mit dem einfachen Heckenröschen über weiß- oder rotblühende bis hin zur edlen schwarzen Samtrose.

Zur Familie der Rosengewächse (lat. Rosaceae) gehören auch viele andere Pflanzen, wie z.B. Apfel, Birne, Brombeere, Erdbeere und Himbeere sowie das Steinobst mit Kirsche, Zwetschge, Pflaume oder Mandel.

Aber heute soll es um die schöne Blume und deren Wirkung gehen.

„Es gibt weltweit über 200 verschiedene Rosenarten und über 30.000 Zuchtformern (sog. „Hybriden“). Sie hat ihren Ursprung im fernen China. Dort wurde sie schon vor Jahrtausenden angepflanzt und zur Dekoration, als Parfüm und sogar als Nahrungsmittel verwendet. Die Geschichte besagt, dass die Römer die Rose von Asien nach Europa brachten. In der Römerzeit wurden Rosen vor allem als Zierblumen und als Heilmittel verwendet.

Rosen spielen in vielen Kulturen eine bedeutende Rolle. In Persien gibt es seit Jahrtausenden Rosengärten (gulistane), in denen besonders Rosen mit gefüllten und stark duftenden Blüten wie Rosa gallica und Rosa damascena gezogen wurden. Die Rosen von Schiras sind durch Hafis in die Weltliteratur eingegangen. In Persien hat wahrscheinlich auch die Rosenölgewinnung ihren Ursprung. In China wird der Beginn der Rosenkultur in die Zeit des legendären Herrschers Shennong (2737–2697 v. Chr.) verlegt, entsprechende Aufzeichnungen sind allerdings sehr viel jüngeren Datums. Herodot schilderte im 5. Jahrhundert Rosengärten in Babylonien und in Thrakien die des Königs Midas. Aus Ägypten stammen erste Zeugnisse aus der Zeit Ramses II. († 1224 v. Chr.). Nach Griechenland kam die Rosenkultur wohl über Kleinasien und Thrakien. Homer berichtet in der Ilias von rosenbekränzten Waffen, der rosenfingrigen Morgenröte und beschreibt, wie Aphrodite den Leichnam Hektors mit Rosenöl salbt. Viele griechische Dichter nach ihm verherrlichten die Rose, Sappho war die erste, die die Rose „Königin der Blumen“ nannte. Im Römischen Reich erreichte der Rosenkult eine weitere Hochblüte. In der Kaiserzeit wurden Rosen in Glashäusern gezogen oder aus Ägypten importiert.“ (Wikipedia)

Heute nutzen wir die Rose, um unseren Garten oder unsere Wohnung zu verschönern. Das Öl der Rose spielt in vielen kosmetischen Produkten eine Rolle, sei es in Parfums, in Seifen, Shampoos oder auch in Cremes und Lotionen.

Und auch in Getränken oder Desserts spielt die Rose eine Rolle.

Nicht zuletzt ist sie eine Heilpflanze. Mehr als 400 heilsame Stoffe enthält das Rosenöl, darunter Vitamin A, B, D, E, Anthocyane, Gerbstoffe, Pektin, Carotin, Nerol und Geraniol. Hinzu kommt der hohe Anteil an Vitamin C in der Frucht der Rose, der Hagebutte.

Die Botschaft der Rose:

Sei schön, hingebend und sanft, aber auch wehrhaft, wo es nötig ist.

   

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