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Räucherkräuter-Lexikon – Buchstabe E – Teil 4 / Buchstabe F – Teil 1

| Räuchern | 4. Januar 2018

Eschenblätter – Estragon – Faulbaum

Eschenblätter
fraxinus excelsior

Mit der Esche, bzw. deren Blätter holen wir uns wieder eine Berühmtheit in die Räucherwelt. Den Weltenbaum – was gibt es dazu noch zu sagen?
Die Rune Ansuz wird der Esche zugeordnet, dem Wolf und Sturmgott Odin.
In der Volksheilkunde hatte sie früher auch ihren festen Platz, dabei kamen hauptsächlich die Rinde und die Blätter zum Einsatz.

Ihr vornehmlich geliebter Platz am Wasser und ihre tiefe Verwurzelung kann auch damit in Verbindung gebracht werden, dass sie ganz gut in unser Innerstes gelangen kann und wohl auch ‚Verfestigtes‘ durchdringt oder auflöst.

Natürlich werden manche Räucherkräuter regional mehr eingesetzt als andere, das ergibt sich einfach durch ihr vermehrtes Wachstum und ihre Präsenz. Eschenblätter galten als Schutzmittel, gar gegen die schauerlichsten Dämonen und wurden vor allem für Haus- und Hofräucherungen eingesetzt. Für uns ist es wohl gerade interessanter, dass sie auch unterstützend bei Transformatisprozessen helfen können.

Räuchern mit Eschenblättern:

Verstärkt Visionen, Schutz, Reinigung, Transformation, Antidämonisch, Keltischer Baumkreis 25.5. – 3.6. und 22.11. – 1.12.

Estragon
artemisia dracunculus

Vielleicht geht es Dir auch so wie mir. Viele Kräuter kannte ich schon aus der Küche, aber dass die dann auch noch zum Räuchern sind, das war mir total neu. Dabei gehört der Estragon mit zu den älteren bekannten Heilpflanzen.

Zum einem ist er ein Schutzkraut, das verräuchert wird, um das Böse von Haus und Hof fern zu halten. Er schützt aber auch unsere Aura und unterstützt uns, den nächsten geistigen Schritt zu tun.

Estragon hilft uns bei der Gedankenklärung, denn es wirkt auf das Scheitel- und Stirnchakra.

Räuchern mit Estragon:

Auraschutz, Chakren Stärkung, Reinigung, Schutz

Faulbaumholz
rhamnus frangulare

Interessante Namen hat der Faulbaum im Volksmund, die alle auf seine Wirkung hinweisen: Gichtholz, Hundsbeere oder Hexendorn. Es heißt, die Hexen hätten sich mit seinem Saft eingerieben, damit sie besser fliegen können. Pulverholz war ein weiterer und sehr bekannter Name, denn der Faulbaum wurde zur Schießpulver-Herstellung verwendet.

Vom Faulbaum wird die Rinde und das Holz verräuchert. Wenn Du Dir selbst Holz und Rinde vom Busch schneidest, sei achtsam, der Faulbaum ist leicht giftig.

Wenn die frische Rinde auch ein bisserl müffelt (daher der Name) so schafft sie beim Räuchern doch eine beruhigende Atmosphäre, bei der wir gut entspannen können.

Einen weiteren Einsatz erfahren Rinde und Holz bei der rituellen Magie, wo sie auch gerne verräuchert werden. Um hier tätig zu werden, muss erst einmal unser innerer Raum gereinigt sein, und dafür steht die Räucherung ein, und dann steht auch der Reise in unser Innerstes nichts mehr im Wege.

Räuchern mit dem Faulbaum:

Ahnenräucherung, Anrufungszeremonien, Astralreisen, rituelle Magie, Schamanenreise

Rauchige Grüße sendet Euch
Euer Walter

Unser Autor Walter Siegl arbeitet seit 30 Jahren „energetisch“. Er trommelt, hält Rituale ab und seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiver mit dem Thema „Räuchern“. Inzwischen gibt er Seminare zum Thema und stellt selbst Räuchermischungen her.

Seinen Shop findet Ihr hier: www.waldviertler-raeucherwerkstatt.at

   

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