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Räucherkräuter-Lexikon – Buchstabe H – Teil 4 bis K – Teil 1

| Räuchern | 4. August 2018

Huflattichblätter • Johanniskraut • Kalmuswurzel

Huflattichblätter
tussilago farfara

Dieser kleine Sonnenstern leuchtet uns schon im zeitigen Frühjahr entgegen und begleitet uns in den Vorsommer, als Heilpflanze dient er uns schon seit langen Zeiten.
Wird das Huflattichkraut alleine verräuchert, dann nehmen wir es schwach würzig und leicht pfeffrig war. Schon seit undenklichen Zeiten wird der Huflattich wegen seiner antiseptischen Wirkung verräuchert. Gerade bei trockenem Husten und Schweratmigkeit soll er Linderung verschaffen.

Räuchern mit Huflattich:

Antiseptisch, startet den Neubeginn, Reinigung auf allen Gebieten, Stärkung für Körper, Geist und Seele, vertieft die Weitsicht.

Johanniskraut
hypericum perforatum

Schon lange ist das Johanniskraut in der Mythologie und im Brauchtum eine besondere Pflanze. Muss sie auch sein, wenn sie gar dem Teufel getrotzt hat. Wer die Schriften von Maria Treben kennt, der wird vielleicht so begeistert sein wie ich, für was das Johanniskraut alles hilfreich ist.
Es war ja schon bei den alten Kelten ein Schutzkraut, das bei der Sonnwendfeier ins Feuer gehalten wurde, um eben Schutz vor allerlei Unbilden zu haben.
Und Ihr könnt es mir glauben, auch beim Räuchern ist es auf vielerlei Weise einsetzbar. Auch hier ist es hilfreich gegen Depressionen, hilft zu entspannen, auch wenn ein Gewitter in der Luft liegt. Es nimmt uns das Gefühl des Verlassenseins und gibt uns unsere Lebensfreude zurück. Ich nehme es auch reichlich für meine Schutz- oder Reinigunsräucher-mischungen.

Räuchern mit Johanniskraut:

Reinigung, Segen, Schutz, Sonnenräucherung, Stärkung der weiblichen Kraft, hilft bei Depressionen, zur Sonnwendfeier, Andersweltreisen.

Kalmuswurzel
acorus calamus

Die Kalmuswurzel wird auch gern als Deutscher Ingwer bezeichnet. Und obwohl sie ein gutes Räuchermittel ist, hilft sie allen, die das Rauchen aufgeben wollen.
Mit der Kalmuswurzel haben wir wieder eine Pflanze, die für zahlreiche Einsätze Verwendung findet. Sie dient zur Reinigung, zum Segnen und Einweihen von Amuletten oder Heilgegenständen. Ich nehme sie auch gerne dazu her, um meine Ritualgegenstände energetisch aufzuladen.
Ihr Rauch stärkt unsere Nerven und lässt uns wieder zu Kräften kommen.
Auch für eine Liebesräucherung ist sie geeignet – sie sorgt für die nötige Entspannung, macht uns dabei aber auch sinnlich und lädt uns zum Genießen ein.

Räuchern mit der Kalmuswurzel:

Mondräucherung, Liebesräucherung, Entspannung, Sinnlichkeit, Meditation, Ruhe, Kraft, Mut, Vertraunen, Energie, Reinigung, Segen.

Rauchige Grüße sendet Euch
Euer Walter

Unser Autor Walter Siegl arbeitet seit 30 Jahren „energetisch“. Er trommelt, hält Rituale ab und seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiver mit dem Thema „Räuchern“. Inzwischen gibt er Seminare zum Thema und stellt selbst Räuchermischungen her.

Seinen Shop findet Ihr hier: www.waldviertler-raeucherwerkstatt.at

   

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