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Rein in die Komfortzone

| Lebenshilfe | 9. August 2019

Manchmal liest man Aussagen, wie: „Verlasse Deine Komfortzone, dann wirst Du ein glückliches und erfolgreiches Leben führen.“ Aus welcher Position heraus wird so etwas formuliert? Und gilt es für jeden?

Es gibt Menschen, die einen Beruf ergriffen haben, weil er „sicher“ schien. Da ging es bei der Berufswahl nicht darum, die eigene Berufung zu finden und zu leben, sondern z.B. die Erwartungen der Familie zu erfüllen oder auch darum, ein Leben zu führen, das nach außen hin „etwas darstellt“. Manch einer lebt in einer solch sicheren Welt, in der er es sich eingerichtet hat – auch wenn er nicht glücklich ist, weil ihm der Sinn fehlt. Vielleicht bekommt ein solcher Mensch immer mehr körperliche Symptome, weil er sich nicht nach den Wegweisungen der Schöpfung richtet, und vor lauter Angst nichts verändert. Für diese Menschen ist es hilfreich, die Komfortzone zu verlassen.

Und es gibt Menschen, die Hartz IV beziehen und sich nicht trauen, etwas Neues, Eigenes zu beginnen, weil sie befürchten, dann nicht überleben zu können, weil ihnen der Zuverdienst ja „abgezogen wird“. Auch für diese Menschen ist es wichtig die „Komfortzone“ zu verlassen, auch wenn sie nicht besonders komfortabel ist.

Und dann gibt es noch die anderen, die sich abrackern, um ein einigermaßen erträgliches Leben zu führen. Oft sind es Frauen, die sich um die Familie kümmern, vielleicht auch alleinerziehend sind. Frauen, die in unterbezahlten Berufen arbeiten, wie z.B. in der Pflege, als Friseurinnen oder an der Kasse bei Aldi.

Diese Menschen sollen raus aus der Komfortzone? Welche Komfortzone? Für solche Menschen wäre eine Komfortzone erst einmal eine wichtige Sache. Solche Menschen benötigen genug Geld, um ruhig schlafen zu können. Sie benötigen Unterstützung, um ihren Alltag gut auf die Reihe zu bekommen und auch mal eine Auszeit nehmen zu können – allein oder mit der Familie.

Oft ist es so, dass Menschen, die sich abmühen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, nicht bereit oder in der Lage sind, Hilfe anzunehmen. Dann gilt es herauszufinden, woran das liegt. Ist es ein Familienproblem? Hat sich das Gefühl, nichts annehmen zu dürfen oder zu können aufgrund eines Traumas entwickelt?

Was auch immer es ist, dieses Muster ist heilbar. Und dann kann man endlich in der „Komfortzone“ ankommen. Aus der man ja wieder aussteigen kann, wenn sie zu eng wird.

ursula_thorsten_weiss_duisburgUrsula Podeswa ist seit über 20 Jahren Seminarleiterin, Coach und vom Dachverband Geistiges Heilen anerkannte Heilerin. Sie unterstützt Menschen auf ihrem Weg zu mehr Glück und Erfolg im Leben.
www.ursulapodeswa.de

    

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