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Erde, Mensch und Eros

| Bücher | 19. Oktober 2011

Sexualität – Der vergessene Schlüssel zur Versöhnung von Mensch und Erde

Was ist ursprüngliche Sexualität? Wie tief kann Sexualität zwei Menschen berühren und sie auch mit der Erde und allem Sein verbinden? Welche Rolle spielt sie bei unserer Suche danach, wieder im Einklang mit der Natur zu leben?

Ohne ein Feigenblatt vor den Munde zu nehmen, geht die Autorin in ungewöhnlicher Konsequenz diesen Fragen nach. Dabei eröffnet sie uns unvoreingenommene Blicke ins Tierreich, in die alten Hochkulturen und das Leben der gegenwärtigen Stammesvölker. Ergänzt wird dieser Essay durch Ansatzpunkte, wie dieses uralte Wissen unser heutiges (sex-)Leben bereichern kann.

In diesem Buch kann vieles nur angerissen werden, das gründlicher erst verstanden werden kann, wenn man Dolores LaChapelles radikale, bis zu den Wurzeln gehende Durchdringung unseres modernen westlichen Denkens versteht; eines Denkens, das eine Abspaltung vom »Denken des großen Ganzen« ist. Auch wenn Dolores LaChapelle bei ihrer Durchdringung auf die vielfältigsten schriftlichen Quellen als Zeugen für ihre Sichtweise zurückgreift, so ist ihr Denken doch vor allem geprägt durch ihre lebenslange Bezogenheit auf das Land, insbesondere die Berge.

Sie war Bergsteigerin, Tiefschneeläuferin und Tai Ji-Lehrerin; und sie lebte viele Jahre in engster Beziehung zu ihren geliebten Bergen, dort übte sie auch regelmäßig ihr Tai Ji. So lernte sie zu »denken wie ein Berg«. So konnte sie sich unmittelbar an die »Weisheit der Erde« anbinden, die wahre Religion (Rückbindung) leben. Aus dieser Rückbindung war sie auch eine Mitbegründerin der »Deep Ecology« (Tiefenökologie).

In diesem Essay geht sie von ihrer persönlichen »Erweckung« nach einem fast tödlichen Ski-Unfall aus, bei der sie ihre katholische Sexualmoral »verlor«. Sie beleuchtet das Erbe, das wir von unseren Tier-Ahnen übernommen haben und erklärt was Ökosphären- im Gegensatz zu Biosphären-Völkern sind; nämlich solche, die über Jahrhunderte im Gleichgewicht mit ihrer Ökosphäre leben, was entscheidend auch mit Geburtenkontrolle zu tun hat – und also mit der Sexualität.

Um darzustellen, wie eine Sexualität aussehen könnte, die aus der Enge des rein Genitalen heraus- und in das große Ganze hineinführt, greift sie auf drei Quellen zurück: die Kulturen der Naturvölker, den Daoismus und D.H. Lawrence, einen Dichter und Denker, der in unserer westlichen Kultur ihr Verständnis von Sexualität so gut auf den Punkt gebracht hat (siehe nebenstehendes Zitat).

Mit diesem Buch hoffen wir, Dolores LaChapelle wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die heutige Herangehensweise an die »ökologischen Probleme« greift viel zu kurz. Wir müssen aus dem Gewahrsein für das Ganze heraus handeln, darum das Gewahrsein für das Ganze gewinnen – das ist die Religion (Rückbindung), die wir heute brauchen.

Die hier versammelten Texte von Dolores LaChapelle sind von Andreas Lentz neu zusammengestellt, redigiert und ergänzt worden. Sie greifen einen Aspekt ihrer großartigen Zusammenschau auf, die sie als eine wirkliche Universalgelehrte ausweist. Dieser Aspekt stellt einen Schlüssel für das Überleben des Menschen auf der Erde dar.

Dolores LaChapelle
Sexualität – Der vergessene Schlüssel zur Versöhnung von Mensch und Erde
Ein Essay zur Ökologie der Sexualität
herausgegeben von Andreas Lentz
Paperback, 14,8 x 21 cm, ca. 120 Seiten
11,95 € (D)/ € (A)/CHF (UVP)
ISBN 978-3-89060-587-6

Weitere interessante Bücher: www.neueerde.de

  

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