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Stevia – das süße Gold aus Paraguay

| Körper | 18. Oktober 2011

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Stevia für den deutschen Verbraucher ein exotisches Kraut, das irgendwo im tiefsten Südamerika von Indianern angeblich zum Süßen genutzt wird. Mittlerweile jedoch hat Stevia weltweit, als gesundes und kalorienfreies Süßungsmittel, begeisterte Anhänger gefunden und steht nun auch in der EU und damit in Deutschland, in nur wenigen Wochen vor der Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel.

Viele Menschen haben sich all die Jahre durch die eingeschränkte Handelsfähigkeit des Stevia innerhalb der EU abschrecken lassen; dabei betraf diese Einschränkung lediglich den Handel und nicht etwa den Konsum von Stevia, der war vollkommen legal.
Während sich viele Verbraucher in der Illegalität wähnten und verschämt ein dubioses Steviaprodukt im Supermarkt aus dem Regal mit Badezusätzen oder als Blumendünger deklariert in den Einkaufswagen gleiten ließen, haben aufgeklärte und qualitätsbewußte Menschen ihr Stevia direkt in Paraguay, bei Petra Helmreich gekauft.

Was sollte man über Stevia wissen?

Stevia (Stevia rebaudiana Bertoni) stammt aus Paraguay, wo sie unter optimalen Wachstumsbedingungen organisch angebaut werden kann und dort bereits seit Jahrhunderten von den Guarani-Indianern als Süßungsmittel und auch als Medizin verwendet wird. In Paraguay ist sie noch heute unter dem indianischen Namen Ka’a He’e bekannt, was soviel wie „süßes Kraut“ bedeutet.

Die Vorteile der Stevia liegen auf der Hand, denn sie ist nicht nur ein 100% natürlicher, kalorienfreier Ersatz für Zucker und damit ein Segen für Diabetiker und gesundheitsbewußte Menschen, sondern sie hat darüber hinaus auch weitreichende, heilende Wirkungen und findet daher vielfältige Anwendungen in der Naturkosmetik. Wer hierzu mehr wissen möchte, dem sei die Artikelserie „Süße Medizin – die Heilkraft der Stevia rebaudiana Bertoni“ empfohlen.

Stevia

  • ist plaquehemmend und beugt somit Karies vor,
  • hat NULL Kalorien,
  • wirkt regulierend auf den Blutzuckerspiegel,
  • ist verdaungsfördernd,
  • wirkt antibakteriell,
  • ist nachweislich frei von unerwünschten Nebenwirkungen.

Ein kleiner Einkaufsführer

Sich im Dschungel der angebotenen Steviaprodukte zurecht zu finden, mag auf den ersten Blick entmutigend sein. Aber eigentlich ist es recht einfach, wenn man den Entstehungsprozess nachvollziehen kann.

Steviablätter frisch oder getrocknet, sind zirka 30x süßer als Zucker und enthalten alle heilenden Eigenschaften der Pflanze.

Steviosid ist das weiße, hochkonzentrierte Puder, welches aus den Blättern aufwändig extrahiert wird und zwar im Idealfall auf Wasserbasis, wie es in Paraguay üblich ist.
Steviosid schmeckt zirka 300x süßer als Zucker und muss äußerst vorsichtig dosiert werden, da es bei einer Überdosierung ungenießbar bitter schmeckt. Steviosid ist also der Rohstoff, welcher zur Herstellung der unterschiedlichsten Steviaprodukte dient, aber auch in Zahnpasten, Mundwässern, Joghurt, Softdrinks o.ä. Verwendung findet.

Das gute Steviosid aus Paraguay weist aufgrund seiner schonenden Verarbeitung darüber hinaus auch noch alle heilenden Eigenschaften der ursprünglichen Pflanze auf!

Rebaudiosid A wird in weiteren Extraktionsverfahren aus dem Steviosid isoliert. Dieses Produkt ist streng genommen kein Stevia im o.g. Sinne mehr, denn es handelt sich hier nur noch um die Süße. Und die hat es in sich – 800x süßer als Zucker und damit pur gar nicht verwendbar.

Steviaprodukte – oft mit schillernden und/oder verwirrenden Bezeichnungen auf dem Markt – werden überlicherweise als Tropfen, Tabs und als komponierte Steviapulver, für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke (z.B. zum Backen und Kochen) zum Kauf angeboten. Diese Produkte sind ideal für den täglichen Konsum, denn sie enthalten meist eine ausgewogene und geschmacklich angenehme Süße und können gut dosiert werden.

Stevia ist nicht gleich Stevia – ein abschließender Einkaufstipp

85% des weltweiten Steviabedarfs wird aus fernöstlicher Produktion gedeckt. Leider findet die Stevia in Fernost nicht die optimalen Wachstumsbedingungen, so daß mit viel Dünger (meist chemisch) nachgeholfen werden muss. Viele Steviaprodukte aus Fernost werden zusätzlich mit künstlichen Süßstoffen aufgepeppt, um dem Produkt Süße zu verleihen.

Studieren Sie das Etikett und achten Sie auf den Hinweis „Anbau in Paraguay“.

Fallen Sie nicht auf den kleinen, legalen Trick herein, der den Anschein vermarktet, Stevia stamme aus Paraguay. Denn auch Stevia aus Fernost stammt (ursprünglich) aus dem Ursprungsland Paraguay, wird aber nicht in Paraguay angebaut.

Wer für sich die 15%ige Chance nutzen möchte, wirklich sonnenverwöhntes und organisch angebautes Stevia aus Paraguay zu kaufen, kann sich vertrauensvoll an den Yerbabuena-Shop wenden.

© Petra Helmreich, Yerbabuena-Shop www.yerbabuena-shop.net

     

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