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Wie man sich der eigenen Kreativität wieder öffnet

| Anders Leben | 14. April 2018

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin,
dass du dein Leben ändern kannst,
indem du deine Geisteshaltung änderst.
Albert Schweitzer

So oft ich erfolgreiche Menschen treffe, fällt mir auf, dass sie alle eines gemeinsam haben: die Liebe zu ihrer Aufgabe. Die Passion, die Leidenschaft und die Euphorie, mit welcher sie ihrer Beschäftigung nachgehen. Manchmal gehen sie über ihre persönlichen körperlichen Grenzen, vergessen dabei ihre Gesundheit oder ihre Familie, aber sie sind so erfüllt von dem, was sie tun, dass sie weder Zeit noch Raum wahrnehmen. Sie haben schon gar keinen Platz für Zweifel oder Ängste.

Das Erstaunlichste dabei ist, dass sie nicht einmal das Gefühl haben, dass sie hart arbeiteten. Natürlich tun sie das. Manchmal bis zur völligen Selbstaufgabe. Oder bis zur absoluten Erschöpfung. Dennoch empfinden sie es nicht als Arbeit. Für sie ist es ein Vergnügen, ein Geschenk, ihrer Tätigkeit nachgehen zu dürfen. Natürlich freut sie auch der Erfolg und der Wohlstand, der oftmals damit verbunden ist, natürlich genießen sie auch die Anerkennung. Aber wahres Glück empfinden sie einzig und allein bei der Durchführung ihrer Tätigkeit.

Mir selbst erging es ebenso. Meine vielen Jahre der Schauspielerei, so erfolgreich sie auch war, waren nie eine wirklich tiefgreifende Berufung. Erst als ich mit dem Schreiben begann, gewann ich eine erstaunliche Erkenntnis. Ich ging in dieser Tätigkeit so auf, dass ich meine Umgebung nicht mehr wirklich wahrnahm. Erfüllt von meiner eigenen inneren Welt vergaß ich die Zeit. Ich nahm gar nicht mehr wahr, dass Michaela mir etwas zum Essen oder zum Trinken hingestellt hatte. Am Abend stand das Essen noch immer da und die Flasche Wasser war noch immer unberührt. Ich hatte es nicht einmal bemerkt. Ich hatte alles um mich herum vergessen.

Wenn wir unser wahres Potenzial entdecken, werden wir reich beschenkt. Wir erhalten wieder die vermisste Liebe, die Leidenschaft und die Freude an unserem Tun.
Unser Potenzial entdecken wir dort, wo sich unsere schöpferische Kreativität befindet. Wenn wir uns dafür wieder öffnen, zeigen sich auch all die Ziele, die unsere Persönlichkeit ausmachen.

Schließe dich wieder an dein
wahres kreatives Potenzial an

Jeder von uns ist kreativ. Jeder. Jeder von uns besitzt dieses kreative Potenzial, das sich in so vielen Farben und Nuancen zeigen kann. Kreativ sind nicht nur die Künstler, Maler Schriftsteller, Musiker. Kreativ bedeutet nichts anderes als schöpferisch tätig zu sein. Und das können wir in jeder Tätigkeit. Gleichgültig ob wir einen Haushalt führen, einem Büro vorstehen oder wissenschaftliche Aufgaben erfüllen.

Jede Tätigkeit erfordert eine gewisse Form
von Kreativität und Schöpfertum.

Als Kinder waren wir sprudelnde Quellen an Ideen und erfinderischem Reichtum. Wenn ich mit Kindern rede, bin ich immer wieder erstaunt, welch kreative Ideen Kinder haben und mit welch übersprudelnder Euphorie sie mit Vorschlägen aufwarten. Jedes von ihnen ist ein Meister der Kreativität.

Manchmal betrachten wir Kinder und lächeln, wenn sie malen, zeichnen oder basteln oder Pläne schmieden und sich voller Energie ihrer Beschäftigung hingeben. Hingeben ist das richtige Wort dafür. Sie geben sich ihrer eigenen Kreativität hin.
Wir lächeln, weil wir uns erinnern. Wir waren auch mal so.
Aber unsere Kreativität ist nicht versiegt wie bei einem Brunnen, der kein Wasser mehr spendet. Noch immer ist diese Kreativität in uns. Sie schlummert nur.

Wir müssen sie einfach nur wieder
in unser Leben einladen.

Genau genommen wartet dieser Anteil unseres Wesens nur darauf, wieder von uns angesprochen zu werden. Wenn wir uns dieser schöpferischen Energie wieder zuwenden und uns für sie öffnen, stehen uns nicht nur viele verschiedene Wege und Möglichkeiten und unvermutete Lösungen offen, sondern wir erhalten auch unsere Energie, unsere Kraft und unsere Motivation zurück. Das Leben beginnt wieder, Spaß zu machen.

Kreativität ist das Zulassen von kindlicher Energie.

Kindliche Energie ist voller Freude, voller Lebenslust. Und diese kindliche Energie ist in uns. In jedem von uns. Auch in dir. Und wartet darauf, wieder zum Leben geweckt zu werden.
Unsere Kreativität finden wir dort, wo unsere Talente schlummern. Und die wollen wir nun wecken.

Erfolg ist … sich wieder dem eigenen kindlichen Potenzial zu öffnen.

Wenn es dir nicht mehr gefällt, wie du jetzt lebst, gratuliere dir.
Du betrachtest die Dinge in deinem Leben nun bewusster.

Wenn du unzufrieden bist, freue dich.
Unzufriedenheit ist der erste Schritt auf dem Weg zur Veränderung.

Nur wenn wir unzufrieden sind,
finden wir die Kraft, neue Wege zu beschreiten.

Wenn du Probleme hast, begrüße sie.
Probleme zwingen dich, zu wachsen und zu reifen.

Wenn du eine Sehnsucht hast, sei dankbar.
Sehnsüchte eilen unseren Taten voraus.

Wenn du deine wahren Talente gefunden hast, hast du dich gefunden

Wähle einen Beruf, den du liebst,
und du brauchst niemals in deinem Leben mehr zu arbeiten.
Konfuzius

Erstaunlich viele Menschen sind davon überzeugt, mit anderen nicht mithalten zu können oder nicht gut genug zu sein. Wenn wir diese Überzeugungen in uns tragen, ist es natürlich kein Wunder, dass wir glauben, wahrscheinlich mit überhaupt keinen Talenten gesegnet zu sein. Aus der Erfahrung der Vergangenheit folgern viele, dass man bei ihnen nichts finden wird.

„Ich hab kein Talent, das hat schon mein Vater gesagt.“

Viele von uns haben bereits ein festes Urteil über sich gefällt.

Wenn man die Sorge hat – oder besser gesagt, wenn andere uns weisgemacht haben –, dass man selbst keine Talente und Fähigkeiten besitzt, dann möchte man natürlich nicht auch noch in den leeren Topf hineinsehen müssen. Also begibt man sich erst gar nicht auf die Suche. Und weil sie nicht suchen, haben viele Menschen keine Ahnung, was sie überhaupt machen sollen.

Solange du deine eigenen Talente nicht kennst,
wirst du immer nur den Weg anderer kennenlernen, niemals deinen eigenen.

Wenn man seine Talente nicht kennt, beginnt man gerne mit einem Beruf, der von außen betrachtet ganz schön und Erfolg versprechend aussieht. Doch dann merkt man sehr rasch, dass man entweder völlig überfordert oder gänzlich desinteressiert ist.

Genau genommen wandert man auf diese Weise von einem Irrtum zum nächsten. Das wirklich Fatale daran ist, dass man auf diese Weise immer mehr seine Überzeugung untermauert, zu wenig Talent für diese Tätigkeit zu besitzen.

Dabei steckt die ganze Wahrheit in dem Wort diese. Du besitzt vielleicht in der Tat nicht genügend Talente für diese Tätigkeit. Aber das hat einen Grund. Sie ist ganz einfach nicht deine Tätigkeit. Wir müssen also nur herausfinden, was denn nun deine Talente sind, dann finden sich auch unzählige Möglichkeiten, sie auszuleben.

Um es vorwegzunehmen: Ich habe in meiner langjährigen beratenden Tätigkeit noch keinen einzigen Menschen gefunden, der keine Talente besitzt. Jeder Mensch hat ganz bestimmte Fähigkeiten, die er erfolgreich einsetzen kann. Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass du der erste Mensch auf dieser Welt bist, der tatsächlich ohne jegliche Talente auf die Welt gekommen ist. Man muss seine eigenen, ganz persönlichen Talente also nur herausfinden. Und das ist relativ einfach.

Denn was wir in Wahrheit suchen, sind wir selbst.

Es geht immer nur darum, was uns Freude bereiten würde. Denn Erfolge sind dort zu finden, wo unser Herz mit ganzer Freude beteiligt ist. Es geht also darum, was wir gerne tun. Wenn wir etwas gerne tun, entwickeln wir Ausdauer und Einsatzfreude. Zwei Grundpfeiler von Erfolg.

Dort, wo unsere Freude ist,
finden wir auch ganz oft unsere Talente.

Unsere schlummernden Fähigkeiten lassen sich also ziemlich leicht herausfinden. Wollen wir unsere Talente entdecken, gilt es, sich auf Spurensuche zu machen. Und Spuren hinterlassen unsere Talente reichlich.

  • Schreibe mindesten zwei Wochen lang täglich all deine Tätigkeiten auf, die du während des Tages ausführst.
  • Gleichgültig, was du tust, du notierst es dir in deinem kleinen Büchlein.
  • Es spielt auch keine Rolle, ob du es als wichtig oder überflüssig empfindest. Was immer du tust, wird festgehalten.

Analysiere auch dein persönliches Umfeld:

  • Welche Bücher liest du am liebsten?
  • Mit welchen Menschen verbringst du besonders viel Zeit?
  • Womit umgibst du dich?
  • Welche Bilder hängen in deiner Wohnung?
  • Was zeigt dein Bildschirmschoner?
  • Welche Musik hörst du gerne?
  • Welche Tätigkeiten machst du abends?

Notiere dir wirklich alles. Nach zwei Wochen nimmst du dir die Aufzeichnungen zur Hand und stellst dir folgende Fragen:

  • Wofür möchtest du auf dieser Liste mehr Zeit haben?
  • Was würdest du am meisten vermissen, wenn es wegfiele?
  • Welche Aktivitäten davon machen dir Spaß?
  • Was sind die Dinge, die du am meisten genießt?
  • Unter welchen Bedingungen bzw. in welchem Umfeld fühlst du dich besonders wohl oder sogar glücklich?
  • Was ist der Grund für dieses Wohlfühlen? Sind es die Menschen, die dich umgeben? Sind es die Aktivitäten? Oder die Rahmenbedingungen? Usw.
  • Welche Menschen machen dich besonders „lebendig“?
  • Was tust du am liebsten in deiner Freizeit?
  • Welches Hobby hast du?

Falls es dir allzu schwerfällt, diese Fragen zu beantworten, dann bitte doch einfach einen vertrauten Menschen, dir beim Beantworten zu helfen. Frage zum Beispiel einfach mal deine Geschwister oder deine Eltern oder gute Freunde, welche Fähigkeiten sie an dir schätzen und wo sie deine Talente sehen. Mache mit ihnen gemeinsam eine kleine Liste.

Vielleicht wirst du überrascht sein,
was andere bereits in dir sehen.

Überprüfe dabei immer auch dein Herz. Wohin geht deine Freude? Wäre dies wirklich etwas für dich? Spüre in dich hinein. Wie fühlt es sich an, wenn du das, was dir Freude bereitet, zum Beruf machen würdest?

Wenn du deine wahren Talente gefunden hast,
hast du dich gefunden.

Damit wir künftig glücklich und zufrieden sind, sollten wir unsere privaten und beruflichen Ziele in Einklang mit unseren Vorlieben, unseren Talenten und unseren ganz persönlichen Wertvorstellungen bringen.
Wenn wir unsere ganz persönlichen Talente einsetzen, ist es sehr leicht, Erfolge zu erzielen. Denn dann besitzen wir alles, was dafür nötig ist. Kraft, Freude, Ausdauer, Motivation und Lebenslust. Wir fühlen uns reich und anerkannt. Vor allem schenken wir uns selber Anerkennung.

Wir tun das, was wir am besten können.

Erfolg ist … seine ganz eigenen persönlichen Talente ausfindig zu machen.

Fünf Freiheiten

  1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was jetzt ist anstatt was war oder was sein wird.
  2. Die Freiheit zu fühlen, was ich fühle anstatt was ich fühlen sollte.
  3. Die Freiheit zu sagen, was ich fühle und denke anstatt was ich fühlen und denken sollte.
  4. Die Freiheit, danach zu fragen, was ich gerne möchte, anstatt immer auf Erlaubnis zu warten.
  5. Die Freiheit, auf eigene Faust Risiken einzugehen, anstatt immer auf „Nummer sicher“ zu gehen.

( J. Satir, J. Banmen, M. G. Gerber)

Wie kannst du das Ziel erreichen?

Wer weiß, wie er sein Leben gestalten muss,
um glücklich zu sein,
muss nur noch den Mut finden,
es auch zu leben.
John Irving

Wir kreieren jeden Tag viele Ideen, um dem Chaos und unseren dringendsten Nöten zu entkommen. Wir entwickeln Strategien, Mechanismen und basteln an Überlegungen, wie wir unserer Erfolglosigkeit entrinnen können. Meist sind wir dann nicht sehr zufrieden mit unserer Situation. Wir haben vielleicht Angst oder sorgen uns um unsere Zukunft. Am liebsten wollen wir natürlich sofort loslaufen. Wir wissen aber nicht wohin. Das Einzige, was wir wissen, ist: Wir müssen weg von hier!

Auf diese Weise entstehen meist Pläne, die nicht sehr hilfreich sind. Vielleicht nützen sie uns sogar kurzfristig, aber sie werden meist nicht unserem wahren Potenzial und unseren Talenten gerecht. Das sollen sie ja auch gar nicht. Ziel ist es doch nur, wegzukommen.

Und so laufen wir meist nur sehr erfolgreich vor all unseren Problemen davon, gelangen kurz darauf in die nächste Misere und wundern uns dann, wieso sich wieder einmal nichts geändert hat. Ganz einfach.

Wir haben uns nicht auf die Suche nach Erfolg gemacht,
sondern auf die Suche, Misserfolg zu vermeiden.

Und dies ist ein gewaltiger Unterschied. Während wir bei der Suche nach Erfolg in aller Ruhe in uns gehen und zu entdecken versuchen, mit welchen Talenten wir den Menschen nützlich sein könnten – je nützlicher wir für andere sind, desto größer der Bedarf, desto größer der anhaltende Erfolg –, versuchen wir beim Verhindern von Misserfolg nur Vermeidungsstrategien aufzubauen.

Wollen wir Misserfolge vermeiden, richten wir uns also nach den äußeren Umständen und versuchen sie zu umgehen. So wollen wir uns immer von gewissen Dingen fernhalten, ohne eine eigene Welt aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden ängstlich und klein und zaghaft und schielen immer öfters auf ein möglicherweise drohendes Unheil.

Beim wahren Erfolg kommen wir nicht
durch unsere Umstände in Zugzwang,
sondern wir schaffen Umstände,
in denen wir uns wohlfühlen.

Wollen wir Erfolg haben, stärken wir unsere mentale Kraft. Wir schauen voller Freude in die Zukunft. Wir schmieden Pläne. Wir beschäftigen uns mit unseren Zielen. Wir wollen voranschreiten. Voller Euphorie und Tatendrang. Wir sind Schöpfer von Umständen. Wir kreieren Umstände.

Erfolg ist … mental an seiner Welt zu bauen.

Copyright: Pierre Franckh

www.Pierre-Franckh.de
www.Happiness-House.de

Aus dem Buch: Einfach erfolgreich sein: Lebe deinen Traum, Goldmann Arkana

  

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