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Wie wir die Welt betrachten

| Bodhi Ziegler | 16. September 2019

Die Art und Weise, wie wir die Welt betrachten, bestimmt, wie wir sie erfahren. Solange wir an die Dunkelheit, an das Böse und Schlechte glauben, anstatt allein das Göttlich-Gute als Realität anzuerkennen, verleihen wir den Schatten eine eigenständige Realität. Alsbald fühlen wir uns von ihnen bedroht und erleben uns ihrer Macht ausgeliefert. Damit beginnt der sprichwörtliche Lebenskampf, also unser Kampf mit dem Leben selbst, den wir natürlich immer nur verlieren können. Wenn man ängstlich angespannt und immer zuerst das Schlimmste befürchtet, werden viele Erfahrungen unnötigerweise kompliziert, schwierig und leidvoll.

Da hilft es auch nicht, die eigene Unklarheit durch ein oberflächlich praktiziertes „Positives Denken“ zu verschleiern. Solange dies ohne ein tiefes Verständnis der geistigen Gesetze, die der Heilung und der Schöpferkraft zugrunde liegen, eingesetzt wird, findet es auch nur innerhalb des dualistischen Denkens statt.

Das Unechte mit Zuckerguss zu überdecken vertieft lediglich die Illusion der Trennung – oft mit verheerenden Folgen. Denn die Probleme und Leiden können nicht mit demselben Bewusstsein behoben werden, durch das sie entstanden sind. Mehrfach wurde ich Zeuge davon, wie „Positive Denker“ – oft auch ihre berühmten Vertreter – auf fatale Weise endeten.

Wahre Befreiung braucht das Zurücklassen der Illusion von Trennung und Dualität. Sobald wir zur Wirklichkeit des Einsseins erwachen, können wir in allen Erscheinungen nur noch das göttlich-gute Wirken sehen. Betrachten wir die Welt mit den Augen des bedingungsfrei liebenden Herzens, können wir überall nur den grenzenlosen Ausdruck göttlicher Liebe erblicken.

Auch die Erfahrungen, die wir oder andere Menschen in relativer Unbewusstheit noch schmerzhaft durchleben, werden schließlich als Teil des göttlichen Plans und als Entwicklungsstufen der Seele erkannt und gewürdigt. Die göttliche Wirklichkeit strahlt eine unbeschreibliche Güte aus, sobald wir sie klar sehen. Sie ist pures Entzücken und unsere Seele jubelt.

Der Text ist ein Auszug aus meinem aktuellen Buch „Wer liebt hat alles“. Mehr zum Buch: https://www.gerd-bodhi-ziegler.com/gerd-bodhi-ziegler/wer-liebt-hat-alles/

Unser Kolumnist Gerd Bodhi Ziegler gehört als Bewusstseinslehrer, Ausbilder und Buchautor zu den Pionieren im Bereich spiritueller Therapie und Transformationsarbeit. Er hat sein ganzes Leben der Arbeit mit Menschen gewidmet, um sie zu unterstützen, sich selbst zu finden und ihre höchsten Potenziale zu entfalten. Seine Seminarprojekte werden seit Jahrzehnten von zahlreichen begeisterten Teilnehmern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum besucht. Er ist Autor der weltweit meistgelesenen Tarotbücher über das Crowley-Tarot.

Weitere Informationen über ihn und seine Arbeit: www.gerd-bodhi-ziegler.com

  

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